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Typisch Kölsch: Leben in der Domstadt

Geschrieben von Goost Immobilien an 24. August 2017
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„Mir sin wie mer sin, mir Jecke am Rhing“, heißt es auf Kölsch. In Köln kennt jeder die Liedzeile der Black Fööss. Doch was macht die Kölner so besonders? Was hat die Domstadt, was andere Städte nicht haben? Und woher kommt dieses einzigartige Lebens-Jeföhl? Höchste Zeit, genau zu erkunden, was typisch Kölsch für die Kölner bedeutet.

 

Kölsche Sproch

Köln ist zwar multikulturell. Aber an wat und dat kommt so schnell keiner vorbei. Die kölsche Sproch ist nicht nur in der Karnevalszeit ein Ausdruck der Kölner Kultur. Sie verbindet die Menschen aller 86 Stadtteile und über die Grenzen Kölns hinaus. Der Dialekt wird nach wie vor gelebt und auch gefördert. Daher bieten die meisten Schulen Kölsch den Kindern als freiwilliges Fach an. Während viele Dialekte vom Aussterben bedroht sind, bemühen sich selbst zugezogene Kölner um ein paar kölsche Ausdrücke. Auf Kölsch klingt eben alles ein bisschen liebenswerter – selbst die endlose Parkplatzsuche im Veedel.

 

Ein Kölsch, bitte!

Kölsch kann man nicht nur sprechen, sondern auch trinken. Aber das bitte nur in der typisch schlanken 0,2-Liter-Kölschstange. So lautet einer der 16 Paragraphen der Kölsch-Konvention von 1986. Unterzeichnet haben die Konvention die Kölner Brauereien. Hiernach dürfen nur obergärige helle, hochvergorene, hopfenbetonte, blanke Vollbiere als Kölsch bezeichnet werden. Außerdem darf das Kölsch ausschließlich in der Domstadt gebraut werden. Denn ob Gaffel, Sünner oder Früh: jede Biersorte hat einen anderen Geschmack – und zudem ein eigenes Brauhaus. Hier bringt der Köbes das Kölsch in einem Kranz zum Tisch. Na dann Prost.

 

1. FC Köln

Hennes heißt der Geißbock, der seit 1950 als Maskottchen des 1. FC Köln gilt. Mittlerweile regiert Hennes VIII über das Fußballglück Kölns. Natürlich behütet und bestens umsorgt vom Team des Kölner Zoos. Benannt wurde er nach dem ehemaligen FC-Spieler und Trainer Hennes Weisweiler. Der 1. FC Köln hat eine große und treue Fangemeinde. „Mer stonn zo dir“ gilt hier in guten wie in schlechten Zeiten. Kein Wunder, dass das Stadion so gut wie immer ausverkauft ist. Wer einmal hinter die Kulissen des RheinEnergie Stadions blicken will, sollte sich eine Stadionführung nicht entgehen lassen.

[ Zur Website des Rheinenergiestation ]

 

Kölscher Klüngel

Jeder kennt immer irgendwen, der jemanden kennt. So funktioniert das in Köln. Man pflegt Freundschaften, ist offen für neue Bekanntschaften und hilft sich gegenseitig. Networking würde man neudeutsch sagen. Im kleinen Kreise ist der Kölsche Klüngel sympathisch und positiv angesehen. Allerdings gilt es, sich von der korrupten Seite des Kölschen Klüngels abzugrenzen. Im Karneval wird dies häufig kritisiert und zum Thema gemacht. Schließlich möchte man weiterhin auf den Kölschen Klüngel stolz sein können.