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Veedel Neuehrenfeld – Multikulti im besten Sinne

Veedel Neuehrenfeld – Multikulti im besten Sinne. „Wenn man heute von Multikulti spricht, muss man gut aufpassen, dass in dieses Bekenntnis kein falscher Zungenschlag kommt“, meint Immobilienexperte Christian Goost. Grundsätzlich ist nämlich eine multikulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung zunächst eine große Bereicherung. Im Gegensatz zu den berüchtigten Ghettos erweitern Kunst, Kultur und Kulinarik den Horizont aller Bewohner. So ist es auch in Köln-Neuehrenfeld. Gemäß dem Motto „Home is, where the Dome is!“ ist Köln eine äußerst tolerante Stadt.

Durch die industrielle Entwicklung wurde die Rheinmetropole im Laufe des 20. Jahrhunderts für viele sogenannte „Gastarbeiter“ ein zweites Zuhause. Mittlerweile ist die Integration so weit fortgeschritten, dass die Enkel und Urenkel der ersten Generation fester und willkommener Bestandteil des urbanen Lebens sind. Das äußerst sich vor allem darin, dass das Veedel Neuehrenfeld über ein vielfältiges Spektrum kleiner Handwerksbetriebe, Geschäfte, Restaurants, Weinstuben und sogenannter Szenekneipen verfügt, weiß der Immobilienexperte Christian Goost von Goost Immobilien zu berichten.

Veedel Neuehrenfeld – die Bevölkerungsstruktur

Trotz der ausgeprägten vielfältigen Bevölkerung liegt aber der Ausländeranteil nur bei 15,7 Prozent. Der Kölner Durchschnitt beträgt knapp 20 Prozent (2019). Auch die Arbeitslosenquote ist unterdurchschnittlich und liegt bei 6,1 Prozent. Dagegen liegt der Kölner Durchschnitt bei 7,6 Prozent. Das durchschnittliche Lebensalter liegt bei der in Köln üblichen Zahl von etwa 42 Jahren.

Veedel Neuehrenfeld – ein paar ganz interessante Zahlen

Die Stadt Köln hat eine Gesamtbevölkerungszahl von rund 1,1 Millionen Menschen und ist die viertgrößte Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Davon wohnen im Veedel Neuehrenfeld zirka 23.000 Menschen. Damit liegt Köln-Neuehrenfeld bezüglich der Einwohnerzahl auf Platz 10 aller Kölner Veedels. Spitzenreiter ist Mülheim mit fast 41.000 Einwohnern, gefolgt vom Veedel Neustadt-Süd mit etwa 38.000 Bewohnern. Zum Vergleich: Das „Schlusslicht“ ist das Veedel Libur mit ein bisschen über 1000 Menschen (die sich vermutlich alle persönlich kennen).

Blickt man auf die Ausdehnung des Stadtviertels, dann rutscht Ehrenfeld mit 2,5 Quadratkilometern auf Platz 65 aller Kölner Veedels. Daraus ergibt sich, dass sich hier über 9.100 Menschen tummeln. Auch hier wieder der Vergleich: Neustadt-Süd hat ca. 13.500 Personen pro Quadratkilometer, Libur einsame 164.

Fazit: Wer ein Einsiedlerleben sucht, ist in Köln-Neuehrenfeld fehl am Platz. Wer das quirlige Leben bevorzugt, der darf nun gerne weiter lesen …

Neugierig auf Veedel Neuehrenfeld

Wenn man sich mit Köln-Neuehrenfeld näher beschäftigt, dann stößt man schnell auf Begriffe wie Takuplatz und das umgangssprachliche ‚Chinese-Veedel’. Beides hängt zusammen. Wer aber nun glaubt, dass die Stadt Köln wie beispielsweise New York mit ‚China town’ eine größere asiatische Exklave besitzt, der hat sich getäuscht. Aber fangen wir von vorne an …

Blicken wir ins Jahr 1900. Damals – während des chinesischen Boxeraufstandes griff die deutsche Marine unter dem Befehl von Kapitän Lans mit dem Kanonenboot Iltis die chinesischen Taku-Befestigungsanlagen an. Die ‚Boxer‘ waren übrigens weniger eine Kampfsporttruppe, sondern eine Vereinigung gegen den Kolonialismus der Amerikaner und Europäer. Aber bleiben wir im sogenannten ‚Chinese-Veedel’. Dieser Aufstand scheint die Kölner so beeindruckt zu haben, dass sie 1913 den zentralen Platz „Takuplatz“ benannten.

Neuehrenfeld historisch betrachtet

Die damalige Ehrenfelder Arbeiter-Wohnungsgenossenschaft errichtete dann kurz vor dem 1. Weltkrieg Wohnhäuser rund um den Takuplatz. Diese Häuser sind übrigens noch heute Eigentum der Rechtsnachfolgerin, der gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Ehrenfeld e.G. Und aufgepasst: Köln wäre nicht Köln, wenn die Neuehrenfelder nicht hintergründigen Humor bewiesen. Im Jahre 1971 wurde der Karnevalsverein „Ihrefelder Chinese“ (Ehrenfelder Chinesen) gegründet. Markenzeichen: die Mitglieder schminken und verkleiden sich bei den Sessions als Chinesen.

Noch ein Detail am Rande: Einerseits kamen auch Kapitän Lans und andererseits sein Kanonenboot mit der Lans- und der Iltisstraße zu örtlichen Ehren.

Doch die Geschichte von Neuehrenfeld hat noch viel mehr zu bieten.

Neuehrenfeld ab dem 19. Jahrhundert

Das Veedel Neuehrenfeld ist historisch betrachtet ein sehr junger Stadtbezirk. Während sich andere Veedels bis ins Jahr um 1000 oder noch weiter zurückverfolgen lassen, ist die Geburtsstunde dieses Stadtviertels das Jahr 1871. Damals wurde das erste Haus außerhalb der heutigen Rheinmetropole Köln in der Ottostraße erbaut. Diesem Gebäude folgte um das Jahr 1908 die Bebauung der heutigen Siemensstraße, Eichendorffstraße, Röntgen- und Nußbaumerstraße.

Wer es noch genauer wissen will: Bis 1906 stand auf dem Ehrenfeldgürtel an der Subbelrather Straße ein großer Bauernhof, dessen Inhaber Felder und Obstplantagen pflegte. Das war schon damals für vorausschauende Grundstückssuchende attraktiv. Die Politik begann – wie man heute so schön sagt – das Gebiet zu „entwickeln“. Es wurden sowohl wohlhabende Kölner als auch kleinbürgerliche Interessenten wie Handwerker, kleine Kaufleute und Facharbeiter gewonnen. Auch Baugenossenschaften erkannten den Trend und erbauten mit für damalige Verhältnisse hohen Standards. Infolgedessen waren Wohnungsgrößen und -qualität überdurchschnittlich. Man ließ sogar das Innere der Wohnblocks für Gärten frei.

Tinteveedel Neuehrenfeld

Doch die Planer gaben nicht die gesamte Subbelrather Gemarkung zur Erschließung für Wohnbauten frei. Eine Parzelle ist bis heute unbebaut und dient dem ‚Kleingärten Schlösser e.V.’ als Heimat. ‚Schlösser’ war übrigens der Name des ehemaligen Großbauernhof-Besitzers.

Dem damaligen Trend folgend zeigte man seinen Stolz auf das Eigenheim mit bunt verzierten Hausfassaden. Und weil sich nur betuchtere Bürger – wie Kaufleute, Lehrer, Beamte oder höhere Angestellte – hier eine Wohnung leisten konnten, spotteten die Neider. Die Kölner, bekannt für ihren manchmal beißenden Humor, nannten die Gegend, in Anlehnung an die häufig vertretenen Berufe der Bewohner „Tintenkleckserviertel“ (kölsch: „Tinteveedel“).

1888 wurde bereits die Eingemeindung vollzogen und im Jahr 1954 erhielt der Stadtteil offiziell den Namen Neuehrenfeld.

Zufriedenheit im Veedel Neuehrenfeld

Die Zufriedenheit der Bewohner des Veedels Köln-Neuehrenfeld hat sich bis ins 21. Jahrhundert stabil gehalten. Vor einigen Jahren hat die Umfrage einer Kölner Zeitung ergeben, dass die Neuehrenfelder überdurchschnittlich zufrieden mit ihrem Stadtviertel sind. Hinsichtlich Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Nahverkehr ist man hier sehr zufrieden. Lediglich beim Parken vergaben die Veedelsbewohner eine für Köln unterdurchschnittliche Note (4,2). Insgesamt brachte die Umfrage eine Schulnote von 2,3, was Platz 12 (von 86 „offiziellen“ Veedels) bedeutet. Herzlichen Glückwunsch an Neuehrenfeld!

Köln-Neuehrenfeld, Immobilienmakler Christian Goost

Das Immobilienunternehmen Goost empfiehlt einen Blick auf die Lärmkarte

Goost Immobilien, das Immobilienunternehmen von Christian Goost, Ihrem Kölner Immobilienspezialisten, empfiehlt Ihnen die Lärmkarte bei der Entscheidung, ob Wohnen im Veedel Neuehrenfeld das Richtige für Sie ist. Sie haben hier die Auswahl zwischen Tag- und Nachtansicht. Der Immobilienexperte Christian Goost empfiehlt Ihnen den individuellen Standort für Ihre Immobilie in Köln-Neuehrenfeld bzw. in der Stadt Köln einzugeben. 

Veedel Neuehrenfeld: Wohnung und Haus

„Immer wenn etwas überdurchschnittlich gut ist, dann ist es auch knapp“, so die Einschätzung von Immobilienexperte Christian Goost. „Gerade wer in Trend-Veedels wie Köln-Neuehrenfeld ein Haus oder eine Wohnung sucht, ist mit der Dienstleistung eines seriösen Immobilienfachmanns gut beraten. Es kommt auf die Kontakte an, um an geeignete Immobilien zu kommen!“ Nachdem das Immobilienbüro Goost seit über 20 Jahren erfolgreich in Köln tätig ist, dürfte das als Qualitätsnachweis unschlagbar sein. Zudem ist der Inhaber Christian Goost gebürtiger Kölner und kann damit auch punkten.

Veedel Neuehrenfeld: Immobiliensituation konkret

Beginnen wir die Beurteilung zunächst mit der Situation des Wohnungsmarktes. Nachdem Neuehrenfeld eher zu den Trendviertel der Stadt Köln zählt, muss man hier bei Wohnungen mit Preisen von rund 6.000 EUR pro Quadratmeter rechnen. Mit diesem Kaufpreis schlagen moderne Neubauwohnungen mit 80 qm Wohnfläche und gepflegter Ausstattung zu Buche. Ältere Bestandswohnungen sind ab günstigen 3.000 EUR auf dem Markt.

Der Mietpreis für Wohnungen beginnt bei etwa 10 EUR pro Quadratmeter. Christian Goost bemerkt dazu, dass weniger der Preis das Problem, sondern eher die Verfügbarkeit der Engpass ist.

Ähnlich verhält es sich auf dem Häusermarkt. Hier werden Kaufpreise ab 3.500 EUR pro Quadratmeter aufgerufen. Nach oben offen!

Für den Preis beim Hauskauf lässt sich keine Aussage treffen, weil es schlicht und ergreifend kaum einen Markt gibt.

Immobilienbüro Goost – Nichts ist unmöglich

Trotzdem rät der Immobilienexperte Christian Goost dazu, niemals seinen Immobilien-Traum aufzugeben. „Ich habe in meinem Berufsleben schon völlig un-mögliche Dinge mit Geduld und dem berühmten Quäntchen Glück möglich machen können. Deshalb mein Rat: Als lokaler Immobilienspezialist ist das Immobilienbüro Goost bestens vernetzt. Oft bekommen wir Immobilien herein, die niemals im Internet oder in Zeitungen erscheinen. Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie mit mir einen unverbindlichen Termin. In der Regel geht das innerhalb weniger Tage. Sie teilen mir Ihre Immobilienwünsche mit und dann beginnt Ihr großes Abenteuer!“ Ihr lokaler Immobilienexperte Christian Goost.

Hinweis:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Veedel Neuehrenfeld, Stadt Köln

Köln-Neuehrenfeld

Fläche: 2,550.3 km²

Einwohner: 24.178 (31. Dez. 2019)

Bevölkerungsdichte: 9480 Einwohner/km²

Stadtbezirk: Ehrenfeld

Autobahn: 57

Buslinien: 140, 141, 142, 143

Stadtbahnlinien: 5, 13