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Veedel Köln Ossendorf – Zwischen Klingelpütz und Coloneum

„Veedel Köln Ossendorf – Zwischen Klingelpütz und Coloneum“ schmunzelt der Kölner Immobilienmakler Christian Goost und fügt noch hinzu: „Das ist Köln wie es leibt und lebt!“ Nicht-Kölner reiben sich jetzt wahrscheinlich die Augen, weil sie weder mit ‚Klingelpütz‘ noch mit ‚Coloneum‘ etwas anfangen können. Weil Makler Christian Goost aber gebürtiger Kölner ist, erklärt er gerne, was es damit auf sich hat. Und wie immer informiert auch dieser Veedelsbericht Sie über Immobilien und das Wohnen in Ossendorf. Fangen wir einfach an…

Blick in die Geschichte von Ossendorf

Zuvor aber noch ein schneller Blick in die Geschichte von Ossendorf. Der gehört einfach dazu …
Die Besiedlungsgeschichte geht bis in die Jungsteinzeit zurück. Archäologische Funde bestätigen das jedenfalls eindeutig. Urkunden aus dem 10. Jahrhundert belegen, dass Bauern die Gegend besiedelten und mit Arbeit und Essen versorgten. So gehörten ab dem Mittelalter der Großteil der Ländereien einigen wenigen Bauern und wurde an Kleinbauern verpachtet. Das Gut Frohnhof ist ein Beweis dafür. Heute sind von den einstmals beeindruckenden Gutshöfen nur mehr die Grundmauern erhalten. Übrigens stammt der Name ‚Ossendorf‘‘ von einem hier früher ansässigen Rittergeschlecht namens ‚Ossendorf‘. Nachdem im Wappen der Ossendorfer Ritter, ein Ochse abgebildet ist, liegt die Vermutung nahe, dass dieses Tier ein Ursprung für den Ortsnamen gewesen sein könnte.
Wie so oft bei Kölner Veedels wuchs die Bedeutung mit der fortschreitenden Industrialisierung. Zwischen 1851 und 1901 stand hier eine große Fabrik zur Verarbeitung von Zuckerrüben, was die Bevölkerungsanzahl regelrecht explodieren ließ.
Mit dem ersten zivilen Flughafen auf dem Gelände des ehemaligen Butzweilerhofes, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts das Veedel Ossendorf in die Moderne katapultiert. Noch heute sieht man hier unter Denkmalschutz stehende Flugplatzgebäude. Außerdem gibt es ein für Jung und Alt sehr interessantes Luftfahrmuseum. Aber nun zurück zum Thema ‚Veedel Ossendorf – Zwischen Klingelpütz und Coloneum.‘ Zunächst einmal zu ‚Klingelpütz‘.

Klingelpütz im Veedel Köln-Ossendorf

Eigentlich ist ‚Klingelpütz‘ eine über 450 Meter lange Straße im Kölner Veedel Altstadt-Nord zwischen Gereon- und Vogteistraße in der unmittelbaren Nähe des Hansarings. Mehr oder weniger liebevoll gilt heute der Straßenname im Kölner Volksmund als Synonym für die JVA Köln an der Rochusstraße im Veedel Ossendorf. Denn infolge der Humanisierung des Strafvollzugs genügte das alte Gefängnisgebäude den modernen Anforderungen nicht mehr. Deshalb wurde 1969 ein Neubau im Veedel Ossendorf errichtet. Nachdem das alte Gefängnis im Veedel Altstadt-Nord überflüssig war, wich es dann nach über 130 Jahren dem heutigen Klingelpützpark.

Der Name Klingelpütz

Halten wir fest: Salopp gesagt, ist mit dem Gefängnis auch der Name umgezogen. Apropos Name. ‚Klingelpütz‘ klingt irgendwie spaßig. Also beleuchten wir kurz die Herkunft des Namens ‚Klingelpütz‘. Wie sooft, gibt die Geschichte eine Antwort.
Eigentümerin des Areals des ehemaligen Kölner Gefängnisses war im 13. Jahrhundert die Familie Clingelmann. Auf alten Katasterplänen ist zu sehen, dass auf diesem Flurstück mehrere Brunnen angelegt waren. Da Brunnen im Kölner Volksmund als Pütz bezeichnet wurden, wurde daraus im Laufe der Zeit der angesprochene Name Klingelpütz.
Hier kann Köln wieder einmal sein römisches Erbe und die französische Besatzung im Jahr 1794 nicht verbergen: Die Römer bezeichneten nämlich einen Brunnen als ‚puteus‘. Und in der französischen Sprache heißt der Brunnen noch heute ‚le puits‘.
In der Kölner Umgangssprache war also bald von „dä Klingelmannspöötz“ die Rede, später zu ‚Klingelpütz‘ umgeformt und offiziell als Straßenname eingeführt.

Klingelpütz im Veedel Ossendorf

Die Grundsteinlegung für die neue JVA in Köln-Ossendorf war am 3. November 1961. Die Nutzung begann nach 7 Jahren Bauzeit mit einem Teilbezug im November 1968. Erst im Mai 1969 wurden die 863 Haftplätze für Männer und 271 Zellenplätze für Frauen vollständig belegt.
Inhaftiert waren in der JVA Köln im Veedel Ossendorf bekannte Insassen, wie die Staats-Terroristen Ulrike Meinhof und Andreas Baader, DDR-Spion Günter Guillaume oder der Bankpleitier Iwan David Herstatt.

Coloneum im Veedel Ossendorf

Eingangs war die Rede vom „Veedel Ossendorf – Zwischen Klingelpütz und Coloneum“. Nachdem wir uns bisher ausgiebig mit der Immobilie für Straftäter in Ossendorf beschäftigt haben, möchte Makler Christian Goost nun endlich den Blick auf ein Gebäude richten, das man auch ohne Passierschein betreten und auch jederzeit wieder verlassen kann: das Coloneum.
Bevor wir zur Erklärung kommen, sollten wir uns ins Gedächtnis rufen, dass Köln sich selbst als Medienhauptstadt Deutschlands bezeichnet. Tatsächlich ballt sich in der Rheinmetropole mit dem WDR, der RTL-Senderfamilie und zahlreichen Buchverlagen eine Vielzahl von Medienunternehmen, wie nirgendwo sonst in der Bundesrepublik.
Und mittendrin befindet sich – im Veedel Ossendorf – das ‚Coloneum‘, eine riesige Produktionsstätte der TV-Unterhaltungsindustrie.

Veedel Köln-Ossendorf – ein echtes TV-Schwergewicht

Es ist schon wirklich beeindruckend, was sich hier im Veedel Ossendorf befindet. Deshalb lohnt es sich, einen genaueren Blick auf das ‚Coloneum‘ zu werfen.
Zunächst ist das ‚Coloneum‘ erst einmal die allgemein bekannte Veranstaltungshalle mit dem bombastischen Foyer.
Eigentlich ist es aber viel mehr. Auf dem rund 160.000 Quadratmeter großen Areal sind 19 hochmoderne TV-, Event- und Film-Studios mit einer Gesamtfläche von 21.000 Quadratmetern angesiedelt. Die zwei 23 Metern hohen voll digitalisierten Filmstudios sind die höchsten Europas. RTL, ProSieben, Sat.1 und auch das ZDF produzieren hier diverse Shows. Daily Soaps wie ‚Unter uns‘, ‚Verbotene Liebe‘ und ‚Alles was zählt‘ werden hier gedreht. Zu guter Letzt wird die 300 Meter lange und 6.000 Quadratmeter große Coloneum-Mall für Events und Messen genutzt.
Wie man sieht, ist im Veedel Ossendorf eine ganze Menge los.

Die Bevölkerungsstruktur im Veedel Ossendorf

Als Medienstandort zieht das Veedel Ossendorf natürlich überdurchschnittlich viele junge Leute an. Das macht sich natürlich sofort im Durchschnittsalter der Bevölkerung bemerkbar. Während der „durchschnittliche Kölner“ 42 Jahre auf dem Buckel hat, liegt hier das Durchschnittsalter bei 38,7 Jahren. Medien leben von der Vielfalt. Deshalb ist im Veedel Ossendorf der Ausländeranteil mit 20,3 % gegenüber dem Kölner Durchschnitt leicht erhöht.

Immobilien Wohnen Köln Ossendorf

Das Immobilienunternehmen Goost empfiehlt einen Blick auf die Lärmkarte

Goost Immobilien, das Immobilienunternehmen von Christian Goost, Ihrem Kölner Immobilienmakler, empfiehlt Ihnen die Lärmkarte bei der Entscheidung, ob Wohnen in Ossendorf das Richtige für Sie ist. Sie haben hier die Auswahl zwischen Tag- und Nachtansicht. Der Immobilienexperte Christian Goost empfiehlt Ihnen den individuellen Standort für Ihre Immobilie im Veedel Ossendorf einzugeben. 

Köln-Ossendorf – im statistischen Vergleich

In der Großstadt Köln sind rund 1,1 Millionen Menschen gemeldet. Damit ist die Rheinmetropole (mit allen Eingemeindungen) eine der wichtigsten und größten Städte Deutschlands. Mit knapp 10.000 Einwohnern liegt das Veedel Ossendorf ziemlich genau im Mittelfeld aller Stadtviertel auf Platz 45. Anders sieht es bei der Flächenausdehnung aus. Hier liegt Ossendorf mit knapp 7 qkm im vorderen Drittel der Millionenmetropole. Daraus ergibt sich, dass mit etwa 1.500 Bewohnern/qkm ein relativ entspanntes Leben genossen werden kann. Das ist Platz 65 aller Kölner Veedels.

Veedel Ossendorf: Wie ist die Wohnsituation?

Der Immobilienmakler Christian Goost aus Köln schätzt das Wohnen im Veedel Ossendorf. „Gerade die Mischung aus Medienschaffenden und der allgemeinen Bewohner machen dieses Stadtviertel besonders interessant. Einerseits sind Immobilien hier nicht gerade billig, andererseits immer noch erschwinglich“, meint der Immobilienmakler. „Immerhin – so die gute Nachricht – gibt es hier überhaupt Immobilien auf dem Markt, was für Köln nicht ganz so selbstverständlich ist!“

Immobilien in Ossendorf: Preiserwartungen

Zunächst ein Blick auf Wohnungen: Trägt man sich mit dem Gedanken eine Wohnung zu kaufen, dann muss man mit Preisen ab 2.500 EUR/qm rechnen. Bei der Anmietung sind es 12 EUR/qm und mehr.

Die Preisvorstellungen der Verkäufer für einen Hauskauf von Bestandsimmobilien beginnen bei 2.500 EUR/qm. Über 5.000 EUR/qm sind aber keine Seltenheit. Das belegt auch der Preisvergleich für eine Neubauwohnung (max. 3 Jahre): Für eine derartige Wohnung (80 qm, mittlere Ausstattung) werden etwa 5.300 EUR/qm veranschlagt (2022).

Mit diesen Preisen (sowohl Miete als auch Kauf) liegt das Veedel Ossendorf im Kölner Mittelfeld.

Fazit: Im Veedel Köln-Ossendorf kann man gut wohnen

Der Immobilienmakler aus Köln ist überzeugt: „Im Veedel Ossendorf kann man wirklich gut wohnen. Durch seine vielfältige Bevölkerung ist echte Abwechslung geboten. Wie im übrigen Köln ist es aber nicht ganz einfach, trotz eines existierenden Immobilienmarktes, eine wirklich passende Wohnung oder gar ein Haus zu finden. Der Kontakt zu einem Makler ist daher ratsam. Rufen Sie mich einfach an und wir vereinbaren schnell einen ersten unverbindlichen Termin. Ich höre mir Ihre Wünsche an und tue mein Bestes, für Sie den passenden Immobilienvorschlag zu machen!“

Immobilienmakler Köln-Ossendorf

Köln-Ossendorf 

Fläche: 6,81 km²

Einwohner: 11.572 (31. Dez. 2019)

Bevölkerungsdichte: 1699 Einwohner/km²

Stadtbezirk: Ehrenfeld

Buslinien: 127, 139

Stadtbahnlinien: 5

Autobahn: 57