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Veedel Vogelsang – einzigartig

Glaubt man den Einwohnern des Kölner Veedel Vogelsang dann gibt es auf der Welt nur ein einziges „unser Vogelsang“. Einesteils deshalb, weil die Bewohner des Veedel Vogelsang – wie übrigens alle Kölner – stolz auf „ihr“ Veedel sind, anderenteils weil es keinen schöneren Ort gibt, wo man gut leben kann. Nun hat jede Medaille zwei Seiten. Deshalb geht das Immobilienbüro von Christian Goost der Sache auf den Grund.

Mythos Veedel Vogelsang

Natürlich ist das Veedel Vogelsang in gewisser Weise einzigartig. Allerdings stimmt das bezüglich der Namensbezeichnung „Vogelsang“ für einen Stadtteil ganz und gar nicht. Allein bei Wikipedia gibt es über 50 Einträge. Die nächste Ortsbezeichnung „Vogelsang“ findet man schon in knapp 40 km Entfernung in Neuss.

Nachdem in besagtem Online-Lexikon auch der Familienname „Vogelsang“ mit über 40 Nennungen eine bedeutende Rolle spielt und dazu noch Baudenkmäler (z. B. Kartäuserkloster Vogelsang in Jülich) und Bergbezeichnungen (Vogelsang im Sauerland) kommen, ist es endgültig vorbei mit dem Alleinstellungsmerkmal Veedel Vogelsang.

Der Name Veedel Vogelsang

Weil nun klar ist, dass der Name Vogelsang als Namensbestandteil des Kölner Veedel Vogelsang deutschlandweit sehr beliebt ist, lohnt es sich einen Blick auf die Namensherkunft zu werfen. Vorab: Wenn man erstens nicht taub ist und zweitens einen gewissen Sensus für die Natur hat, dann wird klar, dass ein Vogel mit seinem Gesang das Herz erwärmt. Zumindest wenn das Gezwitscher nicht gerade am Sonntagmorgen um 4 Uhr 30 direkt neben dem Bett stattfindet.

Deshalb vermuten Ortsnamenforscher, dass tatsächlich in der Zeit, in der der Name für das Gebiet bzw. die Gemarkung entstanden ist, gerade hier im Veedel Vogelsang paradiesische Zustände für das fliegende Federvieh herrschten.

Veedel Vogelsang – mehrere Deutungen sind möglich

Die Sprachforscher, die sich mit der Flurnamendeutung beschäftigen, sind – wie Juristen – lustige Menschen und legen sich mit ihrem eindeutigen „teils … teils“ wie immer sehr vage fest. Beginnen wir mit der sichersten Variante: Das Veedel Vogelsang war in grauer Vorzeit ein Naturparadies, in dem aufgrund der bombastischen Lebensgrundlage für Vögel ein ständiges Jubilieren dieser Erdbewohner zu hören war.

Variante zwei lässt die Deutung zu, dass bevor das heutige Veedel Vogelsang gegründet wurde, dort das Haus eines Vogelfängers stand und für Ortsunkundige der Name eine eindeutige Orientierung gab. Nachdem es früher im heutigen Veedel Vogelsang das „Gut Vogelsang“ gab, liegt diese Theorie eigentlich sehr nahe.

Einig sind sich die Flurnamenforscher bezüglich des Namens des Veedel Köln-Vogelsang nur dahingehend, dass man sich nicht einig ist. Wenden wir uns deshalb nachprüfbaren Fakten zu.

Wo liegt eigentlich das Veedel Vogelsang?

Die Stadt Köln wurde bekanntlich im Jahre 50 n. Chr. von den Römern gegründet. Emanzipation wurde – entgegen der landläufigen Ansicht – nicht von den Feministinnen des 20. Jahrhunderts erfunden.

Der Name „Köln“ leitet sich von dem lateinischen Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium ab. Die römische Kaiserin (ja so etwas gab es wirklich) zur Zeit der Stadtgründung war die Gattin von Claudius und hieß Agrippina. Nachdem sich der komplette Name mit der Zeit als zu sperrig erwies, entwickelte er sich über die Kurzform zu Coellen, Cöllen, Cölln und Cöln. Die Stadtbewohner sprechen heute von Kölle.

Das moderne Köln teilt sich in neun Stadtbezirke mit 89 Veedels. „Veedels“ ist übrigens der liebevolle Begriff der Kölner für „Stadtviertel“.

Das Veedel Vogelsang liegt im linksrheinischen Stadtbezirk Nr. 4 mit dem schönen Namen „Ehrenfeld“. Weil sich Auswärtige oft in Köln nicht auskennen, sei der Dom als Mittelpunkt der Rheinmetropole definiert: 7 Kilometer westlich davon befindet sich das Veedel Vogelsang. Das Stadtviertel setzt sich aus den drei Teilen (Alt-Vogelsang, Neu-Vogelsang, Vogelsang-Nord) zusammen. Grünflächen verbinden diese Gemeindebezirke.

Seit wann gibt es das Veedel Vogelsang?

Obwohl Köln durch die unvergleichliche Lage an Deutschlands größten Strom schon seit dem Altertum zu großer wirtschaftlicher Stärke herangewachsen ist, erfährt die viertgrößte Stadt der Republik erst zu Beginn der Industrialisierung einen kometenhaften Aufstieg. Denn mit der Ansiedlung von namhaften Industriezweigen wurde auch der Bedarf an Wohnungen sehr viel größer. Deshalb begann Ende des 19. Jahrhunderts eine beispiellose Eingemeindungswelle von ehemals selbständigen Vororten. Sei es das Veedel Marienburg für die betuchten Mitbürger, sei es das Veedel Kalk für die in verschiedenen Industriebereichen arbeitende Bevölkerung: die Wirtschaft war treibende Kraft für das Wachstum von Köln.

Im Veedel Vogelsang begann der Aufschwung vergleichsweise spät, nämlich in den 1930er Jahren. Die zunehmende Industriealisierung und die durch die Weltwirtschaftskrise verursachte große Arbeitslosigkeit beschleunigte die Verelendung einzelner ehemals gutbürgerlicher Stadtteile Kölns. Die 1931 gegründete Siedlung Vogelsang sollte im Kölner Westen dieser Entwicklung gegensteuern.

Veedel Vogelsang ehemals als Eigenheimsiedlung

Das heutige Veedel Vogelsang geht auf einen neuen Siedlungstyp zurück, der als „Stadtrand- oder Erwerbslosensiedlung“ bezeichnet wurde. Einerseits wurden hier Arbeitsplätze geschaffen. Andererseits baute Köln hier Wohnraum für die Geringverdiener. Ziel war es, kinderreiche Familien möglichst günstig mit Wohnungen und Arbeit zu versorgen, um den sozialen Frieden zu stabilisieren. Die Anwohner sollten durch maximale Eigenversorgung wie Kleintierhaltung und Gemüseanbau ihren Lebensunterunterhalt selbst bestreiten können.

Köln-Vogelsang entwickelt sich rasant

Ab 1936/37 gab es wiederum vermehrten Wohnraumbedarf, weil die Weltwirtschaftskrise überwunden war. Deshalb wurden auch Mietshäuser im Veedel Vogelsang gebaut. Diese nannte man – wie so vieles in dieser unrühmlichen Zeit – „Volks“-Wohnung. Bis heute ist übrigens der damalige Ortskern mit der Pfarrkirche St. Konrad sowie der Schule und dem Gasthaus Mittelpunkt des Veedels Vogelsang.

Im Gegensatz zu manchen Kölner Veedels wurde Köln-Vogelsang von großen Zerstörungen durch Bomben im Zweiten Weltkrieg verschont. Die Randlage erwies sich als großer Vorteil.

Nach dem Krieg gewann der Stadtteil weiter an Attraktivität und Einwohnerzuwachs. Für die wachsende Zahl der evangelischen Christen wurde 1955 die Emmauskirche erbaut. In den 1960er Jahren entstanden rund um das ursprüngliche Siedlungsgebiet viele neue Einfamilienhäuser. Aufgrund der großen Siedlungswachstums nach Norden wurde 1966/67 die zweite katholische Kirche St. Viktor eingeweiht.

Lärmkarte Köln-Vogelsang

Goost Immobilien, das Immobilienbüro von Christian Goost empfiehlt Ihnen die Lärmkarte bei der Entscheidung, ob Köln-Vogelsang das richtige Veedel für Sie ist. Sie haben hier die Auswahl zwischen Tag- und Nachtansicht. Darüber hinaus können Sie Ihren individuellen Standort für Ihre Immobilie in Vogelsang eingeben. 

Veedel Vogelsang vom Aschenputtel zum attraktiven Wohngebiet

Im Laufe der Jahre veränderte sich natürlich mit dem Wohlstand der Bewohner das Erscheinungsbild der ehemaligen Armensiedlung. Die ehemals einfachen Siedlungshäuser wurden von den fleißigen Eigentümern renoviert und neuzeitlichen Bedürfnissen angepasst. Auch die ehemals auf landwirtschaftliche Eigenversorgung ausgerichteten Vorgärten wichen schmucken Oasen, die große Wohnqualität schufen. Seit der Jahrtausendwende ist gerade in Vogelsang-Nord eine vermehrte Bautätigkeit mit Einfamilienhäusern und Mietwohnungen festzustellen. Das ruft natürlich den Immobilienspezialisten Christan Goost auf den Plan.

Immobilienkaufpreise im Veedel Vogelsang

Wenn man sich den Preisspiegel für Neubau-Eigentumswohnungen in Köln ansieht, dann werden für eine 3-Zimmer-Wohnung mit gepflegter Ausstattung (80qm/Baujahr ab 2018) etwa 4.300 EUR/qm als Kaufpreis erwartet. Christian Goost vom Immobilienbüro Goost bemerkt dazu, dass es in Köln durchaus teuerere Wohngegenden gibt, obwohl dort die Aufenthaltsqualität nicht wesentlich besser ist.

Beim Hauskauf gibt es eine erheblich Spreizung der Preise. Es werden dort Häuser von 3500–5000 EUR/qm angeboten. Es lohnt sich also in diesem Fall besonders, einem erfahrenen Immobilienspezialisten wie Christian Goost zu vertrauen.

Immobilienbüro Christian Goost in Köln-Vogelsang

Als gebürtiger Kölner weiß der Inhaber, Christian Goost, des Immobilienbüros Goost um die Attraktivität des Veedel Vogelsang. Durch seine langjährige Erfahrung kann er die Immobilienpreisentwicklung in und um Köln sehr gut einschätzen. Die intensive Marktkenntnis erlaubt ihm auch eine realistische Beurteilung der Preissituation. Für Köln-Vogelsang streckt der Immobilienexperte den Daumen nach oben. „Die Immobilienpreis sind hier nicht überzogen!“ so Christian Goost. Was bedeutet das konkret?

Mieten im Veedel Vogelsang

Bei den Mietobjekten im Wohnungsbereich muss der Interessent mit Mieten im Bereich von 10-12 EUR/qm rechnen. Die Kunst besteht allerdings darin, interessante Wohnungen im Veedel Vogelsang überhaupt erst zu finden. Das Immobilienbüro von Christian Goost, immerhin schon 20 Jahre am Markt, kennt sich sehr gut aus und ist bei der Suche behilflich.

Die Preisvorstellung im Sektor „Haus mieten“ bewegt sich bei Preisen ab 10 EUR/qm. Es zeigt sich also, dass Köln-Vogelsang ein preislich sehr interessantes Wohngebiet ist.

Wie kommt man an eine passende Immobilie in Köln?

Natürlich kann man auf eigene Faust Immobilienportale im Internet und die einschlägigen Printmedien nach interessanten Immobilien durchsuchen. Sicherer und vor allem zeitsparender ist es allerdings, einen seriösen regionalen Immobilienmakler wie das Immobilienbüro von Christian Goost zu beauftragen. Natürlich muss der Makler bezahlt werden. Aber mal ehrlich: Wer hat schon so viel Ahnung von einem komplexen Vorgang wie der Suche nach einer passenden Immobilie, wie ein ortsansässiger Spezialist.

Christian Goost vom Immobilienbüro Goost bietet daher jedem Immobiliensuchenden zunächst ein unverbindliches Erstgespräch an, bei dem Wünsche und Möglichkeiten gemeinsam erörtert werden.

Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit dem regionalen Immobilienbüro von Christian Goost. Das kostet nichts und kann der beste Schritt in eine Ihre neue Wohnzukunft sein.

Immobilienbüro Goost Köln-Vogelsang

Köln-Vogelsang

Fläche: 3,662 km²

Einwohner: 8231 (31. Dez. 2019)

Bevölkerungsdichte: 2248 Einwohner/km²

Stadtbezirk: Ehrenfeld

Stadtbahnlinien: 3, 4

Bundesstraße: 59

Buslinien: 140, 141, 143, 144