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Veedel Weidenpesch – nicht nur ein Pferdeparadies

„Veedel Weidenpesch – nicht nur ein Pferdeparadies, denn Köln bietet für jeden etwas“. Diese Meinung vertritt sehr selbstbewusst der Kölner Immobilienmakler Christian Goost und fügt auch noch die Beweise an: „Wer in Köln das Drama liebt, der fühlt sich im RheinEnergieSTADION (echte Kölner nennen es immer noch Müngersdorfer Stadion) besonders wohl. Diejenigen, die die gepflegte Kontroverse lieben, die werden regelmäßig im Umfeld des Domes gut bedient. Die leisen Töne werden indes in der Kölner Philharmonie gespielt. Und wer einen Hauch von Ascot haben will, der muss unbedingt zur Pferderennbahn ins Veedel Köln-Weidenpesch.“

Sie wissen nicht, wer oder was ‚Ascot‘ ist? Dann gehen Sie mal zu einer Veranstaltung an der Pferderennbahn Weidenpesch! Der Kölner Rennverein ist nämlich der bedeutendste Veranstalter von Galopprennen in Deutschland. Darum trifft sich hier alles, was Rang und Namen hat oder haben möchte.

Pferdesport: Lange Tradition im Veedel Weidenpesch

Nachdem der Pferdesport im Veedel Köln-Weidenpesch eine lange Tradition hat, lohnt es sich dieses Kapitel genauer zu betrachten.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts treffen sich an der Pferderennbahn in Weidenpesch Hoch-, Tief- und Flachadel. Natürlich mischen sich seit je her in Köln auch ganz normale pferdebegeisterte Menschen unter das Publikum.

Zur Geschichte: Der Kölner Renn-Verein e. V. trägt im Namen das Gründungsjahr 1897 und ist Hausherr des 55 Hektar großen Sportgeländes mit dem Namen ‚Weidenpescher Park‘.

Bei der Gründung versammelte sich beinahe das gesamte Who-is-who der Metropole am Rhein, um diesen Reitsportverein zu gründen. Darunter befanden sich insbesondere Bankiers, Industrielle und wohlhabende Kaufleute. Seitdem ist der Turf eine Institution ein Köln und deshalb aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Seit 1898 Pferderennen im Veedel Weidenpesch

Noch heute strahlen die Gebäude der Pferderennbahn in Köln-Weidenpesch die Atmosphäre der sogenannten Gründerzeit aus. Der damalige Berliner Star-Architekt Otto March entwarf diese außergewöhnlich elegante Reitsportanlage. Es lohnt sich tatsächlich einmal ein Spaziergang durch das Ensemble, wenn kein Renntrubel ist. Einerseits kann man die um die Jahrhundertwende erbauten Originalgebäude bewundern, andererseits die gelungenen Erweiterungsbauten genießen. Kenner bestätigen deshalb, dass alte und neue Bauten an der Pferderennbahn in Weidenpesch einen harmonischen architektonischen Einklang bilden.

Wie bereits erwähnt, ist die Kölner Pferderennbahn in Weidenpesch das deutsche Mekka der Galopper. Die Bedeutung des rheinischen Turf-Standortes wuchs seit der Gründung stetig und unaufhaltsam.

Pferdesport in der 1. Liga im Veedel Weidenpesch

Was einerseits dem 1. FC Köln ohne Hennes Weisweiler oder Wolfgang Overath nur noch wenig gelang, bringt der Kölner Renn-Verein 1897 e. V. regelmäßig zusammen: Er spielt nicht nur in Deutschland, sondern auch auf der europäischen Bühne in der 1. Liga seiner Sportart mit.

War vor dem Krieg der Gerling-Preis eines der herausragenden Ereignisse, so kam Ende der 1940er insbesondere noch das Union-Rennen hinzu, das überhaupt älteste deutsche Zuchtrennen. Vor allem aber sorgte der Kölner Renn-Verein 1897 e. V. Mitte der sechziger Jahre mit der Auslobung des ‚Preis von Europa‘ für gewaltige Schlagzeilen.

Vielleicht sollte man beim ‚Effzeh‘ über eine schnellere Gangart nachdenken und beispielsweise den Galopp der Protagonisten auf dem Spielfeld üben. Getreu dem Motto: Je schneller, desto besser.

Das Veedel Weidenpesch hieß früher Merheim

Nach diesem ausgiebigen Galopp durch die Kölner Sportgeschichte lohnt sich natürlich auch noch ein kurzer Exkurs in die Ortsgeschichte des Veedels Köln-Weidenpesch. Den Namen verdankt dieses Stadtviertel übrigens einer Geschichte der Irrungen und Wirrungen.

Ursprünglich trug das Veedel Weidenpesch noch bis 1952 den Namen Merheim. Dumm war nur, dass es ein Merheim schon gab – nämlich auf der ‚schäl Sick‘. Für Nicht-Kölner: Die ‚schäl Sick‘ (ungefähr: die ‚falsche‘ Seite‘) liegt auf der rechten Seite (in Fließrichtung des Rheins). Es gab also ein ‚linksrheinisches Merheim‘ und dummerweise auch ein „rechtsrheinisches Merheim“. Das führte insbesondere bei den Brieftauben zu großer Verwirrung. Je mehr Briefe, desto überforderter waren die Boten der Lüfte. Oft pendelten sie rastlos stundenlang zwischen beiden Merheims hin und her.

Es hält sich deshalb hartnäckig das Gerücht, dass Tierschützer ein Erbarmen hatten und Merheim (linksrheinisch) in ‚Weidenpesch‘ umbenannt haben. Möglicherweise war auch die damalige Deutsche Bundespost die Verursacherin für die Umbenennung. Man weiß es nicht! Indem die neue Namensgebung klare Verhältnisse schuf, waren jedenfalls Postempfänger und Tierschützer zufrieden. Ob die Geschichte war ist? Egal. Schön ist sie trotzdem.

Ursprung des Namens ‚Weidenpesch‘

Weil die katholische Kirche des Mittelalters für das Gebiet Köln große Bedeutung hatte, besaß sie auch viele Besitztümer und Ländereien. Die Stiftskirche St. Gereon im Veedel Altstadt-Nord ist eine von zwölf großen romanischen Kirchen in Köln und besitzt deshalb auch eine große Bedeutung. Die Geschichte des Stiftes St. Gereon geht mindestens bis ins 8. Jahrhundert nach Christus zurück. Wahrscheinlich aber noch weiter.

Auf einer Karte von 1808 findet man einen Bauernhof namens „Weiden Paecherhof“ auf dem damaligen Gebiet der St. Gereon-Kirchenstiftung. Dieser war die Vorlage für die Umbenennung in ‚Weidenpesch‘.

Vorher trug das heutige Stadtviertel Köln-Weidenpesch – wie bereits erwähnt – den Namen Merheim. Auch dafür gibt es eine einfache Erklärung: Westlich des bereits erwähnten Bauernhofes gab es einen Ort namens „Merheim“. Dieser gehörte zur Bürgermeisterei Longerich und wurde zum 1. April 1888 als „Merheim (linksrheinisch)“ nach Köln eingemeindet.

Das Veedel Weidenpesch im Aufbruch

Der große wirtschaftliche Aufschwung der Rheinmetropole Köln hängt eng mit der Industrialisierung zusammen. Einerseits profitierte die Stadt von der äußerst günstigen Lage am Rhein. Das erkannten schon die Römer und errichteten hier ihren wichtigsten nördlichen Außenposten. Deshalb stößt man noch heute auf Schritt und Tritt auf die Antike. Kaum ein Bauvorhaben kann seinen Zeitplan einhalten, weil Archäologen die Zeugnisse der Vergangenheit sichten und meist auch sichern. Das beschert Köln natürlich eine einzigartige Attraktivität, aber auch manchen Ärger, weil der Untergrund noch immer unkalkulierbare Überraschungen bereithält.

Zurück zum wirtschaftlichen Aufschwung Kölns ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Obwohl moderne Maschinen den Menschen immer mehr schwere körperliche Arbeit abnahmen, brauchte man trotzdem Arbeiter, die diese Maschinen bedienten. Demzufolge waren Unterkünfte für die Arbeiter und deren Familien nötig. Zunächst wurden auf der rechtsrheinischen Seite viele Eingemeindungen vorgenommen.

Nachdem der Hunger der Stadt Köln nach neuem Wohnraum nicht zu stillen war, hat das Veedel Weidenpesch eine ähnliche Entwicklung, wie viele andere Kölner Stadtviertel: Insbesondere in den 1920er- und 1930er-Jahren wurden in Weidenpesch (damals noch Merheim/linksrheinisch) neue Wohnsiedlungen errichtet, beispielsweise in der Mollwitz-, Lobositz- und Zorndorfstraße. In den 1950er-Jahren wurde ebenfalls wieder sehr viel gebaut, sodass sich der Stadtteil weiter prächtig entwickelte und wuchs.

Die aktuelle Bevölkerungsstruktur

Die amtlichen Zahlen (2019), des für dieses Veedel zuständige Amt, weisen keine besonderen Abweichungen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung Kölns auf. Das Durchschnittsalter der Bewohner beträgt 43,5 Jahre (42,0). Der Ausländeranteil liegt bei 20,6 % (19,4 %), die Arbeitslosenquote bei 6,9 % (7,6 %).

Pferderennbahn Weidenpesch, Köln-Weidenpesch

Das Immobilienunternehmen Goost empfiehlt einen Blick auf die Lärmkarte

Goost Immobilien, das Immobilienunternehmen von Christian Goost, Ihrem Kölner Immobilienmakler, empfiehlt Ihnen die Lärmkarte bei der Entscheidung, ob Wohnen im Veedel Köln-Weidenpesch das Richtige für Sie ist. Sie haben hier die Auswahl zwischen Tag- und Nachtansicht. Der Immobilienexperte Christian Goost empfiehlt Ihnen den individuellen Standort für Ihre Immobilie im Veedel Weidenpesch einzugeben. 

Weidenpesch – im Kölner Vergleich

In Köln leben rund 1,1 Millionen Menschen. Damit ist die Stadt (mit allen Eingemeindungen) die viertgrößte Stadt Deutschlands. Davon wohnen im Veedel Köln-Weidenpesch zirka 13.600 Menschen. Damit liegt Weidenpesch bezüglich der Einwohnerzahl auf Platz 23 aller 86 Kölner Veedels. Platz 1 belegt Mülheim mit fast 41.000 Einwohnern, gefolgt vom Veedel Neustadt-Süd mit etwa 38.000 Bewohnern. Das „Schlusslicht“ sei ebenfalls erwähnt: Veedel Libur mit ungefähr über 1000 gemeldeten Personen.

Bei der Ausdehnung des Stadtviertels rutscht Weidenpesch mit fast vier Quadratkilometern auf Platz 40 aller Kölner Veedels. Daraus ergibt sich, dass hier etwa 3.500 Menschen auf den Quadratkilometer „kommen“. Hier nochmal wieder der Vergleich: Neustadt-Süd hat ca. 13.500 Einwohner pro Quadratkilometer, Libur gerade einmal 164.

Die „Weidenpescher“ leben also von den Kennzahlen her gesehen, in absolut durchschnittlichen Verhältnissen.

Zufriedenheit im Veedel Weidenpesch

Auch bei der Zufriedenheit der Menschen, die das Veedel Weidenpesch als ihren Wohnort angeben, liegt bei der Umfrage eine Kölner Boulevardzeitung im guten Mittelfeld. Besonders schätzen die Weidenpescher den Nahverkehr, dem sie die (Schul-)Note 1,9 geben, was im Gesamtvergleich der Stadt Köln den Platz 9 ergibt.

Das Freizeitangebot ist aufgrund der verschiedenen Vereine (North-Brigade e. V., Tennis-Club Ford Köln e. V., Kölner-Tennis-Club (KTC) Weidenpescher Park 1920 e. V., 1. FSV Köln 1899 e. V. (Fusionsverein von VfL Köln 1899 u. FSV Köln Nord), Speed Skating Club Köln (SSC) sehr gut. Das Feuerwehrmuseum ist für ganz Köln eine besondere Attraktion.

Veedel Weidenpesch – die Immobiliensituation

Christian Goost, der Kölner Immobilienmakler, kennt natürlich auch das Veedel Weidenpesch sehr gut. Aufgrund seiner über 20-jährigen selbstständigen Maklertätigkeit hat er auch hier schon das/die eine oder andere Haus bzw. Wohnung vermittelt. „Es gibt kaum eine Ecke in Köln, wo nicht Wohnraum knapp ist. Deshalb ist die Tätigkeit eines seriösen Immobilienspezialisten sehr gefragt“, so die Ansicht des Kölner Immobilienmaklers. „Nachdem wir mit unserem Immobilienbüro schon lange auf dem Markt sind, können wir auch die aufgerufenen Preise sehr gut beurteilen. Im Allgemeinen zeichnet sich derzeit eine überdurchschnittliche Preissteigerungsrate bei Immobilien ab. Für Investoren ist das natürlich eine feine Sache. Der Mieter kann gerade nicht unbedingt lachen …“ so der Kölner Immobilienmakler Christian Goost.

Veedel Weidenpesch: Preise konkret

Nachdem Weidenpesch eigentlich zu den durchschnittlichen Veedels von Köln zählt, muss man hier mit Preisen von eher gemäßigten 5.000 EUR pro Quadratmeter rechnen. Mit diesem Kaufpreis schlagen moderne Neubauwohnungen mit 80 qm Wohnfläche und gepflegter Ausstattung zu Buche. Die gute Nachricht: Ältere Bestandswohnungen sind ab günstigen 3000 EUR zu haben. Zum Vergleich: Trendviertel-Wohnungen (bespielsweise in Lindenthal) kosten schon mal 8.000 €/qm und mehr.

Der aktuelle Mietpreis (2022) für Wohnungen liegt bei etwa 10–11 EUR pro Quadratmeter. Wer einen Wohnungskauf ins Auge fasst, der kann mit Preisen ab 2.500 EUR (je nach Zustand) rechnen. Der spärliche Markt für den Hauskauf gibt momentan Preise ab 2.000 EUR her.

Der Immobilienmarkt ist interessant

Der Kölner Immobilienmakler Christian Goost meint: „Das Veedel Köln-Weidenpesch ist durchaus vom Wohnungsmarkt her gesehen relativ interessant. Einerseits gibt es überhaupt Wohnungen und Häuser zum Kaufen oder Mieten. Andererseits sind diese Immobilien durchaus für den Durchschnittsgeldbeutel relevant!“

Am besten beginnt die Suche nach einer Immobilie im Veedel Weidenpesch mit einem unverbindlichen Gespräch mit dem Kölner Immobilienmakler Christian Goost. „Rufen Sie mich einfach – am besten noch heute – an. Wir treffen uns unverbindlich und versuchen, Ihre Wünsche zu fixieren. Es gibt mehr Möglichkeiten als Sie glauben …! Und denken Sie an das Eingangsstatement dieses Blogbeitrags: Veedel Weidenpesch – trotz der Pferderennbahn – nicht nur ein Pferdeparadies“.

Hinweis:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter

Veedel Weidenpesch, Kölner Immobilienmakler Christian Goost

Köln-Weidenpesch

Fläche: 3,911 km²

Einwohner: 14.006 (31. Dez. 2019)

Bevölkerungsdichte: 3581 Einwohner/km²

Stadtbezirk: Nippes

Bundesstraße: 9

Buslinien: 121, 122, 140

Stadtbahnlinien: 12, 15