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Im Veedel Merheim wohnen

Im Veedel Merheim wohnen heißt zufrieden wohnen. Glaubt man der Umfrage einer Kölner Boulevard-Zeitung, dann vergeben die Merheimer für ihren Stadtteil die Schulnote von 2,4. Man muss in diesem Zusammenhang wissen, dass keines der Kölner Veedels die Bestnote 1,0 bekommen hat. Es lohnt sich also das Thema „Immobilien und Wohnen“ im Veedel Merheim, zusammen mit Ihrem Immobilienspezialisten Goost, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Veedels in Köln – Eine Besonderheit

Die Stadt am Rhein gliedert sich offiziell in 86 Stadtteile. Das Veedel Merheim ist eines davon. Die sogenannten Veedels sind aber nicht nur Verwaltungseinheiten, sondern von einem besonderen persönlichen Zusammenhalt geprägt. Deshalb gibt es auch noch zusätzlich einige gefühlte Veedels, die sich nicht im verwaltungstechnischen Sinn zu verstehen sind. In der Stadtmitte zählt beispielsweise der Eigelstein oder das Vringsveedel (Severinsviertel) zu dieser Besonderheit. Die Kölner waren schon immer etwas Besonderes. Und das spiegelt sich in ihren Veedeln wider.

Veedel Merheim auf der „schäl Sick“

Die Bewohner des Veedels Köln-Merheim nennen ihren Stadtteil liebevoll kurz und knackig „Merrem“. Von der Altstadt und vom Dom aus betrachtet liegt das Veedel Merheim auf der rechten Seite des Rheins. Immer in Fließrichtung gesehen. Die „echten“ Kölner betrachten die rechtsrheinischen Stadtteile mit einem argwöhnischen Augenzwinkern: Die „Anderen“ wohnen nämlich auf der „schäl Sick“. Also auf der „scheelen“ und somit falschen Rheinseite.

Was ist die „schäl Sick“ eigentlich genau?

Der Begriff „schäl Sick“ hat eine umstrittene Geschichte. Woher der Begriff „Schäl Sick“ genau herrührt, ist nämlich nicht genau bekannt.

Sehr wahrscheinlich ist folgende Erklärung richtig. Bis im 19. Jahrhundert die Dampfmaschine die Schifffahrt revolutionierte, waren Pferde die einzige Antriebsmöglichkeit, um Ware rheinaufwärts zu transportieren. Weil die Sonne die Pferde auf den sogenannten Treidelpfaden blendete, verpasste man ihnen auf der Rhein zugewandten Kopfseite kurzerhand eine Scheuklappe. Damit konnte man das Erblinden verhindern. Trotzdem gab es viele Pferde, die „schäl“ waren was in kölschen Mundart so viel wie „schlecht sehend“ bedeutet. Über die „schäl Sick“ humorvoll abwertend zu reden hat in Köln übrigens lange Tradition. Selbst der erste Bundeskanzler der Nachkriegszeit und ehemalige Oberbürgermeister Kölns machte da keine Ausnahme. Von Konrad Adenauer wird überliefert, dass er die „schäl Sick“ als „Sibirien“ bezeichnet habe. Mittlerweile hat man auf der „falschen“ Rheinseite aber genügend Selbstbewusstsein, um darüber zu lachen.

Veedel Merheim im Stadtteil Kalk

Verwaltungsrechtlich gehört das Veedel Köln-Merheim zum Stadtbezirk Nummer 8 – Kalk. Mit knapp über 9000 Einwohnern (2021) und 3,81 qkm gehört dieser Stadtteil zu den kleinen und eher dünnbesiedelten Gebieten Kölns.
Durch das Autobahnkreuz Köln-Ost ist das Veedel Merheim in alle Himmelsrichtungen durch die A3 bzw. A4 bestens erschlossen. An Köln-Merheim grenzt nördlich das Veedel Dellbrück, östlich Köln-Brück, im Süden Neubrück und im Südwesten Ostheim. Über diverse Bahn- und Buslinien ist das Veedel Merheim sehr gut erreichbar. Das ermöglicht vielen Pendlern gute Wohnqualität und gleichzeitig große Mobilität, um weiter entfernte Arbeitsstätten aufzusuchen.

Der Name „Merheim“

Wie immer, wenn man die Herkunft eines Ortsnamens erforscht, muss man weit in die Vergangenheit zurückgehen. Einerseits befindet man sich bei diesem Thema auf unsicherem Terrain. Andererseits ist der Blick in die Geschichte sehr spannend. Sobald man auf die betreffenden Urkunden stößt, beginnt die geschichtliche Detailarbeit. Bei Merheim ist es jedoch leichter. Die Erklärung liegt auf der Hand: Es ist eindeutig, dass mit ersten Silbe „Mer“ oder „Mar“ im Althochdeutschen eine sumpfige Stelle bezeichnet wurde (so ähnlich verhält es sich übrigens auch beim Veedel Heumar). Geologen untermauern diese Theorie, weil sie im Untergrund späteiszeitliche Rheinrinnen aufgespürt haben, die für den Sumpf verantwortlich waren.

Mit dem Begriff „Heim“ wurde im frühen Mittelalter eine Siedlungsanlage bezeichnet. Deshalb gehen die Ortsnamenforscher von einer Siedlung an einem seichten Gewässer oder Sumpf aus.

Die frühe Geschichte des Veedel Merheim

Unumstritten ist, dass die Siedlung Merheim erstmals im Jahr 1003 urkundlich erwähnt wurde. Natürlich spielte – wie in Köln fast immer und überall – die katholische Kirche eine große geschichtliche Rolle. Die betreffende Urkunde belegt nämlich, dass Erzbischof Heribert von Köln an das Peterstift in Köln drei Gutshöfe verschenkte. In diesem Schriftstück wird darauf hingewiesen, dass eine der Ansiedlungen zweifelsfrei in Merheim lag.

Schon sehr früh wurde dort auch die Kirche St. Gereon erbaut. Wie damals üblich gruppierten sich dann die Häuser und Höfe rund um die Kirche. Somit entstand eine Siedlung.

Merheim – Jahrhunderte im Dornröschenschlaf

Wie früher üblich wechselten die Besitzer eines Ortes sehr oft. Hintergrund waren die lukrativen Abgaben, die die Bauern an die jeweiligen Eigner abzugeben hatten. Merheim gehörte beispielsweise bis 1813 zu Frankreich und danach zum Königreich Preußen. Eine wahrlich wechselvolle Geschichte.-
Der Beginn der Industrialisierung erforderte von den Stadtverantwortlichen Kölns eine kluge Bevölkerungspolitik. Denn die brummende Wirtschaft zog immer mehr Leute an den Rhein. Einerseits wurden dort interessante Arbeitsplätze angeboten, andererseits bestand ein Defizit an geeigneten Wohnungen und Häusern.
Die Kapazitäten der Handwerksbetriebe waren weit davon entfernt, den benötigten Wohnraum in der Innenstadt schnell zu errichten. Also begann man mit einer ganzen Reihe von Eingemeindungen. Nahezu alle heutigen sogenannten Veedels außerhalb des Stadtkerns kamen durch Eingemeindungen zu Köln. Die Geburtsstunde der heute viertgrößten Stadt Deutschlands begann deshalb Anfang des 20. Jahrhunderts.

Köln-Merheim, Immobilien

Goost Immobilien, das Immobilienbüro von Christian Goost, Ihrem Immobilienspezialisten in Köln, empfiehlt Ihnen die Lärmkarte bei der Entscheidung, ob Köln-Merheim das richtige Veedel für Sie ist. Sie haben hier die Auswahl zwischen Tag- und Nachtansicht. Darüber hinaus können Sie Ihren individuellen Standort für Immobilien in Merheim eingeben. 

Stadtteil Merheim im Jahr 1914 eingemeindet

Im Jahr 1914 schlug die letzte Stunde der Selbständigkeit von Merheim. Zusammen mit der Stadt Mülheim (heute Stadtbezirk 9) wurde die Bürgermeisterei Merheim eingemeindet. Wie sooft spielte die Eisenbahn eine große Rolle. Die schon 1906 eingerichtete Haltestelle der Vorortbahn von Köln nach Brück bereitete den Weg für bedeutende Industrieansiedlungen, was dem Ort zu schnellem Bevölkerungswachstum verhalf.

Eine bedeutende Ansiedlung gab dem Kölner Vorort einen weiteren Schub: die Arzneimittelfabrik Dr. Madaus & Co. verhalf nach dem 2. Weltkrieg zu einem wirtschaftlichen Neustart.

Leider verließ der Industriebetrieb 1998 diesen Standort ersatzlos. Dadurch entstand eine Brache, die erst ab 2010 geschlossen wurde. Nach komplizierten und langwierigen Verhandlungen entstand dort das Wohngebiet Merheimer Gärten.

Immobilienspezialist Christian Goost kennt das Veedel Merheim genau

Der Inhaber des Immobilienbüro Goost hat einen gewaltigen Vorteil für alle, die in Köln Immobilien zum Wohnen und Kaufen suchen. Denn der Immobilienspezialist Christian Goost ist gebürtiger Kölner und darüberhinaus seit über 25 Jahren im Immobiliengeschäft tätig. Deshalb kann er auch für das Veedel Köln-Merheim entsprechende Immobilien anbieten. Sobald eine interessante Wohnung oder ein schönes Haus zum Verkauf oder zur Vermietung steht, ist er als regionaler Immobilienmakler vor Ort. Die langjährige Marktkenntnis des Immobilienbüro Goost kommt natürlich allen Wohnungssuchenden zu Gute. Wichtig ist auch seine marktgerechte Preiseinschätzung der Immobilien.

Mietpreise im Veedel Merheim

Das Immobilienbüro Goost legt Wert auf absolut seriöse Beratung. Deshalb vergleicht der Immobilienspezialist Christian Goost ständig die Preise der Immobilien auf dem Markt. Der Experte hat ermittelt, dass in Köln-Merheim derzeit (2021) Wohnungen je nach Ausstattung von 9 bis 11 EUR pro Quadratmeter zu haben sind. Ähnlich verhält es sich übrigens auch bei der Anmietung eines Hauses.

Somit zählt das Veedel Merheim zu den preiswerteren Stadtvierteln Kölns.

Veedel Köln-Merheim ermöglicht preisgünstiges Wohnen

Das Wohnen im Veedel Merheim hat für alle Menschen viel zu bieten. Für die Nahversorgung mit Lebensmitteln, Textilien und notwendigen Dingen des täglichen Lebens ist bestens gesorgt.
Zum Schluss ein nicht unbedeutendes Highlight:
Das Krankenhaus Merheim hat einen ausgezeichneten Ruf. Es ist das Klinikum der Universität Witten/Herdecke und hat umfassendes Leistungsspektrum. Zahlreiche Intensivstationen bieten Maximalversorgung in den verschiedensten Anwendungsbereichen.
Deshalb ist es als Arbeitgeber und Krankenhaus eine optimale Ergänzung für das Veedel Merheim.
Kombiniert man alle Vorzüge, ist das Veedel Merheim eine Überlegung zur dortigen Ansiedlung wert.
Ihr Immobilienspezialist Christian Goost berät gerne und vor allem seriös. Rufen Sie einfach an!

Veedel Merheim; Immobilienbüro Goost, Wohnen Merheim

Köln-Merheim

Fläche: 3,806 km²

Einwohner: 11.198 (31. Dez. 2019)

Bevölkerungsdichte: 2942 Einwohner/km²

Stadtbezirk: Kalk

Stadtbahnlinien: 1

Autobahn: 4

Buslinien: 157, 158