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Veedel Weiden – Paradies am Rande von Köln

„Veedel Weiden – Wohnen im Paradies am Rande von Köln!“ Das ist doch eine Ansage. Und wer das nicht glaubt, sollte mal das Umfrageergebnis einer Kölner Boulevardzeitung ansehen. Weil die Anwohner des Veedel Köln-Weiden besonders mit der Einkaufssituation zufrieden sind, stellen sie mit der (Schul-)Note 1,7 diesem Stadtteil dafür ein Traumzeugnis aus. Diese Einstufung ist nämlich Platz 1 in der gesamten Rheinmetropole. Ähnlich gut ist die Note für den Nahverkehr. Mit einer 1,8 belegt das Veedel Weiden den dritten Platz im Ranking aller Kölner Veedels. Lediglich bei den Grünflächen ist noch Luft nach oben. Aber da geloben die Stadtplaner mittelfristig Besserung.

Je nachdem wie man diese Fakten sieht, lohnt es sich, das Veedel Weiden genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn hier in einer Wohnung oder einem Haus zu leben, verspricht echte Wohnqualität. Wir von Goost Immobilien, Ihrem lokalen Immobilienmakler in Köln, beleuchten einmal dieses Veedel.

Die „schäl Sick“ ist keine Option für echte Kölner

Zunächst einmal ist folgendes für echte Kölner wichtig: Das Veedel Weiden liegt auf der richtigen Seite des Rheins. Nämlich auf der linksrheinischen Seite. Die „schäl Sick“ – in Fließrichtung des Rheins „rechts“ – ist für waschechte Kölner kein Ort, wo ein lebenswertes Leben stattfinden kann.

Für Außenstehende ist diese augenzwinkernde Unterscheidung immer interessant. Gerade, weil beispielsweise das Veedel Weiden ungefähr eine Galaxie von einem für die Erholung bedeutsamen rechtsrheinischen Flussufer entfernt liegt. Es bleibt aber mit einem Schmunzeln dabei: Nur links des Rheines kann man überhaupt an menschenwürdiges Leben denken.

Verkehrsanbindung und Lage des Veedels Weiden

Wie bereits in der Einleitung dieses Blogbeitrags erwähnt, sind die Einwohner des Veedels Weiden ganz besonders mit dem Angebot des Nahverkehrs zufrieden.

Damit man das überhaupt versteht, bedarf es einen kurzen Blick in die Entwicklungsgeschichte der Mobilität in Deutschland.

Am 7. Dezember 1835 wurde in Deutschland die erste Eisenbahnverbindung eröffnet. Sie war sechs Kilometer lang und verband Nürnberg mit Fürth. Weil diese im wahrsten Sinne des Wortes „bahnbrechende“ Verkehrsverbindung den Menschen sofort Vorteile brachte, begann der Siegeszug der Eisenbahn in Deutschland. Deshalb gab es schon fünf Jahre später etwa 500 km Bahngleise und bis 1850 verzehnfachte sich das Streckennetz sogar auf 5.700 km.

Nachdem die Früchte dieser Entwicklung auch die Kölner beeindruckte, war es bereits 1840/41 auch im Veedel Weiden mit der Bahnstrecke Köln–Aachen so weit.

Leider wurde durch den hohen Bahndamm die historische gewachsene Flurverbindung zwischen Weiden und Lövenich zerschnitten. Deshalb suchte man nach einer Lösung. Abhilfe schaffte im Jahr 1870 die Eröffnung des Bahnhofes. Die Entwicklung des Veedels Weiden verlief danach sehr dynamisch.

Veedel Weiden: gute Taktung im ÖPNV

Bis heute ist man stolz auf die gut getakteten Bus-, Stadtbahn- und S-Bahn-Linien, die das Veedel Weiden aus allen Himmelsrichtungen gut erreichbar machen.

Als Beispiel dient folgende S-Bahn-Strecke:

Mit der S 12 (Düren – Sindorf – Horrem – Köln Weiden-West – Köln-Ehrenfeld – Köln Hbf – Troisdorf – Hennef (Sieg) – Au (Sieg) kommt man bequem durch das Stadtzentrum bis weit nach Osten ins Sieger-Land. Die S 19 verläuft ähnlich und erhöht die Taktung in die Kölner Innenstadt.

Randlage kein Nachteil

Obwohl das Veedel Weiden in einer Randlage der Rheinmetropole liegt, ist das definitiv kein Nachteil. Einerseits ist dieser Stadtteil natürlich weit vom Stadtkern Kölns entfernt. Andererseits hat sich dadurch eine gewisse Eigenständigkeit entwickelt, zu der wir später noch kommen werden.

Im Osten grenzt der Stadtteil (getrennt durch die Bundesautobahn 1) an die zwei Kölner Stadtteile Müngersdorf und Junkersdorf und dessen Ortsteil Marsdorf. Im Süden (getrennt durch die Bundesautobahn 4) bildet das Gewerbegebiet ‚Europark‘ der Stadt Frechen die Stadtgrenze. Westlich liegt der Frechener Stadtteil Königsdorf. Im Norden (getrennt durch die Bahnstrecke Köln-Aachen) bildet der Kölner Stadtteil Lövenich die Verwaltungsgrenze.

Exzellente Einkaufsmöglichkeiten

Dass in der Rheinmetropole Köln hinsichtlich der Einkaufsmöglichkeiten keine Wünsche offen bleiben, ist kein Geheimnis. Die Millionenstadt bietet alles, was das Herz begehrt. Das Veedel Weiden nimmt als Paradies am Rande von Köln hinsichtlich des Einzelhandels gewissermaßen eine Sonderstellung ein. Wie bereits erwähnt, vergeben die Einwohner von Köln-Weiden die Bestnote für die Nahversorgung.

Neben den vielen kleinen Einzelhändlern des Veedels ragt natürlich das Rhein-Center heraus: Es ist das größte Einkaufszentrum der Rheinmetropole. Die Besucher erwartet ein Einkaufsparadies mit 180 Shops unter einem Dach. Auf drei Verkaufsetagen und einer Verkaufsfläche von etwa 40.000 Quadratmetern sind Labelstores vieler internationaler Modemarken zu finden. Und was für Köln selbstverständlich ganz wichtig ist: Fußballfans kommen im offiziellen Shop des 1. FC Köln voll auf ihre Kosten.

Getreu dem Motto: „Je besser fürs Auto, desto besser fürs Geschäft“ gibt es dort einen riesigen Parkplatz mit 1.500 Stellplätzen.

Köln-Weiden in der Statistik

Aber man fragt sich natürlich, für wen dieses Einkaufsparadies gebaut wurde. Einerseits hatten die Investoren ein großes Einzugsgebiet im Auge, als sie in den 1970er Jahren mit ungefähr 60 Läden eine Erfolgsstory starteten.

Andererseits zielten sie ebenso auch auf die Personen, die im Veedel Weiden wohnen. Hier leben ungefähr 17.000 Einwohner. Damit liegt dieses Stadtviertel hinsichtlich der Einwohnerzahl auf Platz 16 aller Kölner Veedels. Zum Vergleich: Spitzenreiter bei den Einwohnern ist Neustadt-Süd (ca. 37.000 Einwohner). Schlusslicht ist mit 1.000 Einwohnern Libur.

Bei der Fläche liegt Weiden mit ungefähr 3,6 Quadratkilometern im Mittelfeld. Daraus ergibt sich mit ca. 4.500 Einwohnern ein Platz im oberen Drittel hinsichtlich der Einwohnerzahl pro Quadratkilometer. Auch hier der Vergleich: In der Innenstadt (Neustadt-Süd) bevölkern über 13.000 Menschen pro Quadratkilometer Straßen, Plätze und Wohnungen.

Das Veedel Weiden ist ein junger Kölner Stadtteil

Wenn man sich etwas in der Veedelsgeschichte von Köln-Weiden umsieht, stößt man auf ein interessantes Detail. Während viele andere Stadtviertel im Zuge der Industrialisierung gewachsen sind und infolge des Zusammenwachsens eingemeindet wurden, stieß Weiden erst 1975 in die Veedelsfamilie der Rheinmetropole. Die Stadtverwaltung gewann dadurch mit Weiden ein Paradies zum Wohnen am Rande von Köln.

Vor dem Eingemeindungs-Datum gehörte Weiden zusammen mit Groß- und Kleinkönigsdorf, Üsdorf und Junkersdorf der Gemeinde Lövenich an.

Kölner Veedel, Wohnen Weiden

Das Immobilienunternehmen Goost empfiehlt einen Blick auf die Lärmkarte

Goost Immobilien, das Immobilienunternehmen von Christian Goost, Ihrem Kölner Immobilienspezialisten, empfiehlt Ihnen die Lärmkarte bei der Entscheidung, ob Wohnen in Weiden das Richtige für Sie ist. Sie haben hier die Auswahl zwischen Tag- und Nachtansicht. Der Immobilienmakler Christian Goost empfiehlt Ihnen den individuellen Standort für Ihre Immobilie in der Rheinmetropole einzugeben. 

Das Veedel Weiden geht bis in die Römerzeit zurück

Die Geschichte von Weiden lässt sich bis in die Römerzeit zurückverfolgen.

Das Römergrab ist nicht nur für geschichtlich Interessierte ein Begriff. Die in Weiden gefundene, wahrscheinlich im 2. Jahrhundert angelegte römische Grabkammer, gilt nämlich als die am besten erhaltene nördlich der Alpen.

Als im April 1843 ein Kölner Kaufmann für seine Betriebserweiterung ein neues Gebäude errichten wollte, begann ein historischer Krimi – allerdings mit Happy End.

Während zunächst nicht erkannt wurde, dass ein unterirdischer Gang zu einer Grabkammer führte, war es der Hartnäckigkeit des Kölner Dombaumeisters Oberbaurat Ernst Friedrich Zwirner zu verdanken, dass die Ausgrabung gesichert wurde. Heute ist die Grabstelle an der Aachener Straße 1328 zu besichtigen. Sie zieht jährlich viele Besucher aus aller Welt an. Einmal mehr ist damit belegt, dass Köln und Umgebung eine extrem wichtige Befestigung für die damals führende Weltmacht Rom war.

Das Veedel Weiden in der Neuzeit

Wie so viele Ortschaften am Rhein profitierte auch Weiden, dessen Name auf den Weidenbaum (salix) zurückgeht, vom regen Handel. Begünstigt durch die Nähe zum großen europäischen Strom entwickelte sich ein bescheidener Reichtum. Trotzdem blieb Weiden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein reines Straßendorf zu beiden Seiten der Magistrale nach Aachen. Die französischen Truppen läuteten mit ihrer Besetzung im Jahr 1794 eine Zeitenwende ein. Fortan gehörte Weiden zum Arrondissement de Cologne im Département de la Roer. 1815 wurde Weiden an das Königreich Preußen und 1816 an die Bürgermeisterei Lövenich im Landkreis Köln angegliedert. 1927 wurde die ‚Bürgermeisterei‘ Lövenich in ‚Amt‘ Lövenich und 1937 in Amt Weiden umbenannt.

Anfang des 20. Jahrhunderts kam Weiden sowohl mit einem neuen Siedlungsgebiet entlang der Bahnstraße, als auch mit der Erschließung der Goethe- und Schillerstraße für die Anlage einer Villenkolonie endgültig in der Neuzeit an.

Weiden bekam einen hervorragenden Ruf als guter Ort zum Leben, Arbeiten und Wohnen, der sich bis heute gehalten hat.

Wohnungen in Köln-Weiden

Bekanntlich ist in Köln bezahlbarer Wohnraum Mangelware. Leider verhält sich ebenso im Veedel Weiden. Der gebürtige Kölner und lokale Immobilienmakler Christian Goost kennt die Immobiliensituation in Weiden natürlich sehr genau und kann das bestätigen. Trotzdem sieht er gute Chancen für Interessenten, die den Wunsch haben, in Weiden zu wohnen. „Nichts ist unmöglich!“, zitiert er einen bekannten Werbespruch. Als lokal verwurzelter Immobilienspezialist verfügt Christian Goost nämlich über interessante Kontakte in die „Immobilienszene“, die über das normale Maß hinausgehen .„Wenn man realistisch herangeht, dann muss man in diesem Veedel mit etwa 4.600 EUR pro Quadratmeter für eine durchschnittliche Neubauwohnung (80 qm, 3 Jahre alt) als Kaufpreis (2022) einkalkulieren“. Damit liegt das Veedel Weiden ungefähr im etwas gehobenen Durchschnitt aller Stadtteile der Rheinmetropole. Auch bei der Anmietung einer Wohnung ist die Preislandschaft im etwas gehobenen Kölner Durchschnitt angesiedelt. Die Kaltmiete beginnt durchschnittlich bei ca. 13 EUR/qm.

Häusermarkt in Köln-Weiden

Der Hauskauf gestaltet sich im Veedel Weiden etwas günstiger als im benachbarten Lövenich. Derzeit (2022) beginnen die Preise durchschnittlich bei etwa 3.300 EUR – allerdings nach oben offen. Bei der Hausanmietung, so glaubt Christian Goost, ist man ab 15 EUR/qm dabei. Selbstverständlich ist – wie überall in der Rheinmetropole – der Markt diesbezüglich leider sehr übersichtlich. Und gerade hier sieht der Immobilienfachmann seine Stärke: „Durch die Verbundenheit zu meiner Heimatstadt Köln, kenne ich viele Hausbesitzer. Teilweise gehören sie schon in der zweiten Generation zu meinen Stammkunden und vertrauen auf meine Seriosität!“

Die Kontaktaufnahme zum Immobilienbüro Goost ist unkompliziert. Ein Anruf genügt und ein unverbindlicher Kennenlerntermin ist schnell vereinbart.

Wozu warten: Rufen Sie einfach – am besten gleich – an.

Veedel Weiden, Rheinmetropole Köln

Köln-Weiden

Fläche: 3,654 km²

Einwohner: 17.478 (31. Dez. 2019)

Bevölkerungsdichte: 4783 Einwohner/km²

Stadtbezirk: Lindenthal

Bundesstraße: 55

Buslinien: 141, 143, 145, 149, 172, 173, 949, 950, 961, 965, SB91

Eisenbahnlinien: S 12, S19