fbpx

Wohnen in Köln: Das Veedel Bilderstöckchen hat es in sich

Das Veedel Köln-Bilderstöckchen zeigt wieder einmal den sprichwörtlichen Humor der Rheinländer. Wenn man nämlich das erste Mal nach Köln fährt, fällt einem der ungewöhnliche Name an den Verkehrswegweisern auf. Weil den Menschen im 21. Jahrhundert die Bedeutung dieser zunächst eigenartigen Bezeichnung „Bilderstöckchen“ nicht mehr geläufig ist, macht sich der Immobilienfachmann Christian Goost auf den Weg, dieses Geheimnis zu lüften.

“Bilderstöckchen“ ist nicht alleine in Köln

Doch zuvor gibt es noch weitere Kölner Veedelsbezeichnungen zum Schmunzeln. Das Veedel Bilderstöckchen liegt im Stadtbezirk Nippes. Vielen Zeitgenossen fällt zum Begriff „Nippes“ die abwertende Bezeichnung für Kitsch ein. Dem ist nicht so. Denn der Stadtbezirk Nippes ist ein ganz und gar liebenswerter Teil der Rheinmetropole.

Im Stadtbezirk Hürth gibt es gleich noch ein Namenshighlight, das unbedingt noch erwähnenswert ist: das Veedel Knapsack. Auch das Veedel Zollstock ist in der Rangliste der Veedelsnamen ganz oben.

In diesem Blogbeitrag widmen wir uns jedoch dem Veedel Bilderstöckchen.

Wie kam das Veedel zu seinem Namen

Dazu müssen wir in der Geschichte der Stadt Köln über 450 Jahre zurückblättern. Denn ein Schriftstück aus dem Jahr 1556 gibt einen Hinweis auf den Ursprung des Namens „Bilderstöckchen“. Im ausgehenden Mittelalter war nämlich die Volksfrömmigkeit ganz anders verankert, als in unserer Zeit. Deshalb errichteten die Gläubigen an bedeutenden Orten sogenannte Bilderstöcke. Darunter versteht man ein religiöses Kleindenkmal, das zum Innehalten und Beten anhalten sollte. Im Gegensatz zu einer liegenden Steinplatte weist der altdeutsche Wortteil „stock“ auf ein in die Höhe gebautes Denkmal hin. Die Kombination mit „Bild“ bzw. „Bilder“ gibt einen Hinweis auf die Gestaltung des Mahnmals. Meistens wurde nämlich eine Abbildung eines Heiligen oder eine Szene aus dem Leben von Jesus in den Bilderstock integriert.

Das Bilderstöckchen gibt es noch heute

Ein Bilderstock, sehr oft gemauert, aber auch aus Holz oder Stein wurde sehr häufig aus Dankbarkeit für überwundene Krankheiten oder überlebte Gefahren von frommen Menschen erbaut. Im Veedel Bilderstöckchen ist das religiöse Denkmal aus dem 16. Jahrhundert heute an der Straßenecke Am Bilderstöckchen/Longericher Straße zu finden.

Leider ist es nicht das Original aus dem 16. Jahrhundert. Weil in den 1960er Jahren einem Autofahrer das Bilderstöckchen zu sehr im Weg war, wurde es größten Teils zerstört. In der Folge wurde der Bilderstock immer wieder restauriert. Die heutige Form stammt aus dem Jahr 2019, nachdem die letzte Restaurierung abgeschlossen wurde. Wenn man sich in der Nähe dieses religiösen Denkmals befindet, lohnt es sich durchaus einen Blick darauf werfen.

Das Veedel Köln-Bilderstöckchen in der Geschichte

Wie so oft in der Geschichte der Stadt Köln fällt die rasante Entwicklung eines Veedels mit dem Beginn der Industrialisierung zusammen. So war es auch beim Veedel Bilderstöckchen. Der Bedarf der Stadt Köln an Immobilien für die stark ansteigende Arbeiterschaft führte bereits zu zahlreichen Eingemeindungen. Das Veedel Zollstock oder später das Veedel Dellbrück kamen ebenfalls durch Eingemeindungen zu Köln.

Weil das Veedel Köln-Bilderstöckchen im Stadtbezirk Nr. 5 „Nippes“ liegt, ist seine Entwicklung auch stark an die Entwicklung von Nippes gekoppelt. Um die Jahrhundertwende wurde nämlich dort der Bahnhof erbaut, was erheblich zur Mobilität des einstigen Außengebietes der Rheinmetropole beitrug. Plötzlich waren die Anwohner mitten in der Stadt. Sichere Arbeitsplätze wie der moderne Schlachthof kamen noch hinzu. Dadurch wuchs der Bedarf an Immobilien im Veedel Bilderstöckchen erneut.

Das Veedel Bilderstöckchen entwickelt sich rasant

An der heutigen Escher Straße wurden dann auch die ersten Häuser des Veedels Bilderstöckchen erbaut.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schlug übrigens auch die große Zeit der Genossenschaften. Eine große Rolle spielte die Nippeser Bau- und Spargenossenschaft. Sie erbaute nämlich zahlreiche Immobilien an der Nievenheimer Straße ganz in der Nähe des Nippeser Friedhofs. Natürlich musste dann auch die Infrastruktur für die Bevölkerung mit Straßen, Kirchen und einer Schule angepasst werden.

Einen herben Einschnitt in der Entwicklung erfuhr Köln-Bilderstöckchen durch die Ansiedlung einer Militäranlage im Jahre 1909. Als die Stadt Köln dann in den 1930er Jahren dieses Artilleriedepot erwarb, schlug die große Stunde in der aufstrebenden Weiterentwicklung des Veedels. Die Siedlergesellschaft „Am Bilderstöckchen“ einerseits und die katholische Kirche andererseits führten nämlich bis 1937 den Umbau der zehn jeweils 150 Meter langen Militärgebäude in Wohnimmobilien durch. Dadurch schufen sie bezahlbaren Wohnraum für junge Familien.

Bilderstöckchen heute

Bis zum 21. Jahrhundert hat sich das das Veedel Bilderstöckchen zum attraktiven Kölner Wohn- und Gewerbevierteil gemausert. Es wurde nämlich in der Vergangenheit viel für die Infrastruktur und die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze getan. Ein gelungenes Beispiel ist das im Norden des Veedels Bilderstöckchen ausgewiesene Gewerbegebiet „Am Cölln Parc“ zwischen Longericher Straße und Robert-Perthel-Straße. Der Sitz der Hauptverwaltung der RheinEnergie AG ist ebenfalls ein Indiz für einen aufstrebenden Stadtteil.

Eine ganz besondere Einrichtung für die Bildung junger Menschen befindet sich übrigens auch noch in Köln-Bilderstöckchen: das Dreikönigsgymnasium. Weil es über 500 Jahre alt ist, fällt ihr der ehrenvolle Titel der ältesten Schule Kölns, ja sogar des gesamten Rheinlandes zu.

Wohnen im Veedel Bilderstöckchen

Bei so vielen Vorzügen stellt sich natürlich sofort die Frage nach der Immobiliensituation vor Ort.

Der Immobilienfachmann Christian Goost kennt sich selbstverständlich auch in diesem Veedel hervorragend aus. Weil er gebürtiger Kölner ist und durch seine 25jährige Erfahrung auf dem Immobilienmarkt kommt er auch an ausgefallene Immobilien in Köln. Denn eines betont der Immobilienmakler Goost seit Jahren: Die Wohnsituation in der Stadt und im Großraum Köln ist sehr angespannt. Oft fehlen bezahlbare Immobilien zum Wohnen und Mieten.

Andererseits hat das Immobilienbüro auch im Veedel Bilderstöckchen immer wieder Immobilien an der Hand, die Qualität und Finanzierbarkeit hervorragend vereinen.

Köln-Bilderstöckchen Immobilienfachmann Christian Goost

Goost Immobilien, das Immobilienbüro von Christian Goost, Ihrem Immobilienfachmann, empfiehlt Ihnen die Lärmkarte bei der Entscheidung, ob Köln-Bilderstöckchen das richtige Veedel für Sie ist. Sie haben hier die Auswahl zwischen Tag- und Nachtansicht. Darüber hinaus können Sie Ihren individuellen Standort für Ihre Immobilie in Bilderstöckchen eingeben. 

Mietpreise für Immobilien

Der Mietindex vom Immobilienfachmann Christan Goost zeigt eine relativ günstige Mietsituation im Veedel Bilderstöckchen. Derzeit (2021) muss der Wohnungssuchende durchschnittlich laut offiziellem Mietspiegel der Stadt Köln mit etwa 11 EUR pro Quadratmeter rechnen. Dieser Preis bezieht sich auf eine Durchschnittswohnung von 80 qm mit solider Ausstattung. Das Positive an dieser Preisvorstellung ist – so Christian Goost –, dass keine großen Schwankungen in den letzten Jahren aufgetreten sind.

Wenn der Wunsch nach der Anmietung eines ganzen Hauses besteht, so empfiehlt der Immobilienfachmann ein Ausweichen auf andere Veedels. Der Markt gibt aktuell (2021) kaum interessante Immobilien her.

Immobilienkaufpreise im Veedel Bilderstöckchen

Beim Kauf einer Wohnung im Veedel Bilderstöckchen rechnet Immobilienfachmann Christian Goost mit einem Preis ab 5000 EUR pro Quadratmeter. Dieser Preis, so der erfahrene Immobilienmakler, ist realistisch und dürfte wohl in den nächsten Jahren steigen. Deshalb rät er Interessenten lieber sofort zu handeln, als abzuwarten.

Ähnlich verhält es sich nach Meinung von Immobilienfachmann Christian Goost beim Kauf eines Hauses. Ab durchschnittlich 3000 EUR pro Quadratmeter lässt sich der Traum vom Eigenheim in Köln-Bilderstöckchen erfüllen.

Solide Wohnsituation im Veedel Bilderstöckchen

Das Veedel Bilderstöckchen im Stadtbezirk Nippes erfüllt alle Erwartungen an die Wohnqualität. Es gibt den Blücherpark als grüne Lunge und alle Einkaufsmöglichkeiten für die Nahversorgung. Wer relativ preiswert wohnen will und die Vorzüge einer guten Verkehrsanbindung schätzt, ist nach Ansicht des Immobilienfachmanns Christian Goost in Köln-Bilderstöckchen gut aufgehoben.

Weil das Immobilienbüro Goost bekannt für gute Beratung ist, empfiehlt der Inhaber eine unverbindliche Kontaktaufnahme – auch per Telefon. Rufen Sie einfach an.

Veedel Bilderstöckchen Immobilien

Köln-Bilderstöckchen

Fläche: 3,764.5 km²

Einwohner: 15.892 (31. Dez. 2019)

Bevölkerungsdichte: 4222 Einwohner/km²

Stadtbezirk: Nippes

Stadtbahnlinien: 13

Autobahn: 57

Buslinien: 121, 127, 140, 142, 147