fbpx

Veedel Dellbrück in Köln

Böse Zungen könnten behaupten, das Kölner Veedel Dellbrück ist ein Vorort von Bergisch Gladbach. Tatsächlich liegt nämlich Dellbrück geographisch wesentlich näher an Bergisch Gladbach als am Kernbereich Kölns. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem links des Rheins gelegenen Veedels Lindenthal wird Köln-Dellbrück auch liebevoll das „Lindenthal der schäl Sick“ genannt. Unter „schäl Sick“ verstehen die Kölner augenzwinkernd einen unübersehbaren „Makel“ aller rechtsrheinischen Gebiete. „Schäl“ leitet sich von „scheel“ ab, was so viel wie „blinzeln/schielen“ bedeutet.

Veedel Dellbrück auf der „Schäl Sick“

Doch warum gibt es in Köln eine falsche und eine richtige „Sick“ (Seite)? Dazu muss man ein wenig in die Geschichte der Rheinschifffahrt blicken. Als die Schiffe nämlich noch keinen Motorantrieb hatten, wurden sie Rhein aufwärts von Pferden gezogen. Weil die tief im Süden stehende Sonne die Schiffsleute blendete und Blinzeln angesagt war, war schnell der Mythos der „Schäl Sick“, auf der auch das Veedel Dellbrück liegt, geboren.

Köln-Dellbrück in interessanten Zahlen

Das vor knapp 2000 Jahren im Jahr 50 n. Chr. als Colonia Claudia Ara Agrippinensium (kurz Colonia) gegründete Köln besteht nach offizieller Darstellung aus dem Jahr 2007 aus 86 Stadtteilen (so genannten Veedels). Das Stadtviertel Dellbrück, das die Einheimischen als „Dellbröck“ bezeichnen, liegt im Stadtbezirk Nr. 9 mit dem Namen Mülheim. Nach Einwohnerzahlen betrachtet, liegt das Veedel Köln-Dellbrück mit über 21.000 Einwohnern (2010) auf Platz 10 der größten Stadtteile der Rheinmetropole. Nach Quadratkilometern liegt Dellbrück auf Platz 9. Somit ergibt sich, dass dieses Veedel mit knapp über 2.100 Einwohnern ein relativ dünn besiedelter Vorort von Köln ist (Platz 50!).

Veedel Dellbrück ein Stadtteil der kurzen Wege

Am Beispiel des Veedel Köln-Dellbrück wird übrigens sehr deutlich, was die Kölner mit „Veedel“ meinen. Zunächst einmal gehört zu einem Veedel notwendigerweise, dass Nahversorgung und Infrastruktur stimmen. Dieser Stadtteil weist eindeutig alle diese Merkmale auf. Von mehreren Lebensmitteldiscountern, bis zum Getränkemarkt und Feinkostladen, vom Fahrradgeschäft bis zur Gastronomie ist das Veedel Dellbrück ein Stadtteil der kurzen Wege. Dazu gehört ebenso die optimale gesundheitliche Versorgung. Fach- und Allgemeinärzte, Augenoptiker und Orthopäde sind vorhanden.


Das Thema Infrastruktur wird selbstverständlich auch im Stadtviertel Dellbrück optimal abgebildet, weil es beispielsweise neben einem Waldorf-Kindergarten auch eine Kita und für die älteren Mitbürger ein Seniorenzentrum gibt. Zusätzlich bietet der immer am Donnerstag stattfindende Wochenmarkt an der Kemperwiese sicherlich alle Einkaufsmöglichkeiten für regionale Lebensmittel.

Verkehrsanbindung in Dellbrück

Wer es besonders eilig hat, der ist schnell über die A3 beziehungsweise die A4 in alle Himmelsrichtungen angebunden.

Die kürzeren Wege erledigt man im Veedel Köln-Dellbrück selbstverständlich mit der S 11, mit der man schnell nach Bergisch Gladbach oder zum Kölner Hauptbahnhof gelangt. Ein guter Tipp ist der Besuch im Straßenbahn-Museum Thielenbruch. In der Gemarkenstraße 139 präsentieren die Kölner Verkehrsbetriebe eine Ausstellung über die über 125-jährige Geschichte der Kölner Straßenbahnen. Dort sind 20 historische Straßenbahnen, darunter eine Rundbahn, Kriegs-Straßenbahnwagen, Schuttkipper und die Vorortbahn mit dem romantischen Namen „Finchen“ zu bestaunen.

Und weil das auch wichtig ist: Zusätzlich zum S-Bahn Angebot bieten die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) außerdem noch die Stadtbahn Köln mit den Linien 3 und 18 um den Stadtteil in Ost-West-Richtung (mit Anbindung nach Deutz und ins Zentrum) zu erschließen.

Grüne Lunge im Veedel Dellbrück

„Wer glaubt, die hervorragende Infrastruktur des Veedel Dellbrück geht zu Lasten der Wohnqualität, der irrt“, so der Immobilienmakler Christian Goost. Weil es den Thielenbrucher Wald und die Dellbrücker Heide gibt, ist gute Luft und ein hoher Freizeitwert garantiert.

Zusammen mit dem Thurner Wald zählt dieses Naturschutzgebiet am Kalkweg seit 1969 zu den Naherholungsgebieten der Stadt Köln und insbesondere des Veedel Köln-Dellbrück. Hier gibt es noch ein urwüchsiges Moor, das mit intakter Natur zur geistigen und naturnahen Entspannung einlädt. Insgesamt erstreckt sich das Flora- und Faunahabitat auf 62 ha, was etwa 86 Fußballfeldern entspricht.

Veedel Köln-Dellbrück – bekannt für seinen Karnevalshumor

Manche linksrheinischen Stadtteile blicken ab dem 11.11. eines jeden Jahres neidisch hinüber zum Veedel Dellbrück. Weil ab dann sich nämlich Dellbrück zu einem Hotspot des rheinischen Karnevals mausert. Wer einmal das „Boore Schnäuzer Ballett“ gesehen hat, der kann ungefähr begreifen, was Karneval bedeutet: Frohsinn und Selbstironie.

Aber für Nicht-Dellbrücker muss das selbstverständlich genauer erklärt werden. Die „Boore“ verkörpern Bauern, die alle einen „Schnäuzer“ (Schauzbart) unter der Nase tragen. Zusätzlich sind sie mit Dreispitz, Brille, Schirm und Gehrock ausgestattet und tanzen zu ausgelassener Musik. Weil das noch nicht genügt, muss als optischer Gaumenschmaus ein körperlich üppig ausgestattetes männliches Tanzmariechen herhalten. Deshalb bleibt kein Auge trocken, ein Muskelkater im Zwerchfell ist garantiert.

Dellbrück – ein kurzer geschichtlicher Rückblick

Weil so viel positive Ausstattung für gute Wohnqualität und Menschlichkeit nur mit über viele Jahre gewachsener Tradition möglich ist, blicken wir kurz in die Geschichte zurück.

Archäologische Funde beweisen, dass das Gebiet des heutigen Köln-Dellbrück schon lange vor unserer Zeitrechnung besiedelt war. Als Beweis gilt der Ostfriedhof als Grabstätte mit steinzeitlichen Gräbern.

Thurn, ein Ortsteil von Dellbrück wurde in einer Urkunde aus dem Jahre 1322 als Sitz der Familie „vamme Thurne“ (=vom Turm) urkundlich erwähnt. Noch heute gibt es den Thurner Hof in der Mielenforster Straße 1.

Aus einem noch erhaltenen Brief von 1413 geht übrigens hervor, dass Mielenforst im Mittelalter als Rittersitz galt. Bis zum heutigen Zeitpunkt steht dort (Mielenforster Kirchweg 50) ein prunkvoll ausgestattetes Herrenhaus.

Der Ort Dellbrück (bis 1905 eigentlich „Gemeinde Thurn-Strunden“) geht auf die ehemaligen Ortsteile (Alt)-Dellbrück, Hagedorn, Strunden und Thurn zurück und wurde 1914 als Dellbrück zum 1. April 1914 nach Köln eingemeindet.

Stadtviertel Köln-Dellbrück

Goost Immobilien empfiehlt Ihnen die Lärmkarte bei der Entscheidung, ob Köln-Dellbrück das richtige Veedel für Sie ist. Sie haben hier die Auswahl zwischen Tag- und Nachtansicht. Darüber hinaus können Sie Ihren individuellen Standort für Ihre Immobilie in Dellbrück eingeben. 

Veedel Dellbrück – Was macht diesen Stadtteil so besonders?

Die Mischung zwischen Wohnbebauung und Grünanlagen ist im Veedel Delbrück sehr gelungen. Als Beispiel dient sicherlich der Park „Dellbrücker Mauspfad“. Durch diese Grünanlage führt der Strunder Bach (auch Strunde genannt). An diesem Wasserlauf lagen übrigens früher zahlreiche Mühlen. Mit Hilfe von Wasserkraft wurden damals vielfältige Wirtschaftsgüter hergestellt. Von der Öl- bis zur Pulvermühle, von der Papier- bis zur Holzmühle – alle Arten von Mühlen verschafften den Menschen Lohn und Brot. Sogar eine Schnupftabakmühle gab es an der Strunde.

Natürlich dienen diese Mühlen heute nicht mehr ihrem ursprünglichen Zweck und sind teilweise nur noch in Geschichtsbüchern zu finden. Einige wurden aber nicht abgerissen und einer anderen Nutzung zugeführt, wie beispielsweise die Strunder Mühle. Das heutige Wohnhaus Mühlenhofsweg 17 ist wegen seiner historischen Bausubstanz als Baudenkmal im Denkmälerverzeichnis der Stadt Köln eingetragen.

Christian Goost rät: „Jetzt Immobilien in Dellbrück kaufen!

Deshalb rät der Fachmann von Goost Immobilien: „Wenn die finanziellen Grundlagen für einen Immobilienkauf gegeben sind, dann ist höchste Zeit zum Handeln!“

Konkret bezahlt man im Veedel Köln-Dellbrück für eine bis zu drei Jahre alte Neubauwohnung (80 qm) mit gepflegter Ausstattung etwa 4600 EUR/qm (2021).

Ältere Immobilien in Dellbrück sind schon für durchschnittlich etwa 3600 EUR/qm auf dem Markt.

Bei einem Hauskauf liegen die Preisvorstellungen ca. bei durchschnittlich 4600 EUR/qm. Dabei muss man zwei Sachen bedenken: Einerseits beginnen die Preise bei 2000 EUR/qm und enden je nach Lage bei über 5000 EUR/qm. Andererseits sind die Durchschnittswerte nur grobe Richtwerte.

Goost Immobilien empfiehlt deshalb immer ein persönliches Gespräch, bei dem gemeinsam die individuellen Vorstellungen ausgelotet werden.

Die Immobiliensituation beim Kauf im Stadtviertel Dellbrück

Immer, wenn ein Veedel in Köln sehr attraktiv ist, stellt sich die Frage, ob dann überhaupt Immobilien zu erschwinglichen Preisen auf dem Markt sind.

Das Immobilienbüro Goost beantwortet diese Frage mit einem eindeutigen: „Ja!“ Christian Goost muss es wissen, denn einerseits ist er gebürtiger Kölner, andererseits seit über 20 Jahren im Kölner Immobilienmarkt als Insider tätig. Der Inhaber von Goost Immobilien fügt jedoch gleich ein „…aber…“ hinzu. Denn die Preissteigerungen aufgrund des derzeit boomenden Immobilienmarktes sind beträchtlich.

Die Immobiliensituation beim Mieten im Veedel Dellbrück

Bei der Anmietung einer Wohnung im Stadtviertel Dellbrück werden momentan (2021) durchschnittlich knapp 10 EUR/qm erwartet. Auch hier sei auf eine große Spreizung – je nach Ausstattung – der Wohnung hingewiesen.

Die Anmietung eines Hauses schlägt mit durchschnittlich etwa 11,50 EUR/qm (2021) zu Buche. Für die Preisabweichungen gilt der selbe Hinweis wie bei der Anmietung einer Wohnung.

Goost Immobilien und das Stadtviertel Dellbrück

„Attraktive Wohnlagen verknappen das Immobilienangebot“, so Christian Goost. Deshalb rät er zum Gespräch mit einem Spezialisten, der viel Erfahrung mit den lokalen Gegebenheiten hat. Ein unverbindliches Gespräch ist ein guter Anfang. Ein persönlicher Kontakt mit dem Immobilienbüro Goost kann Ihren Traum von einer Immobilie im Veedel Köln-Dellbrück schnell verwirklichen.

Goost Immobilien Köln-Dellbrück

Köln-Dellbrück

Fläche: 9,95 km²

Einwohner: 21.980 (31. Dez. 2019)

Bevölkerungsdichte: 2209 Einwohner/km²

Stadtbezirk: Mühlheim

Stadtbahnlinien: 3, 18

Bundesstraße: 506

Buslinien: 154, 435, 436

Kontakt

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.