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Steigende Zinsen Auswirkungen Immobilienmarkt, Kölner Immobilienfachmann

Steigende Zinsen – Auswirkungen auf den Immobilienmarkt | Kölner Immobilienmakler

Kölner Immobilienmakler Goost über den aktuellen Immobilienmarkt

Steigende Zinsen haben durchschlagende Auswirkungen auf den Immobilienmarkt! Dessen ist sich Immobilienmakler Christian Goost aus Köln absolut sicher. Immobilienbesitzer können sich freuen, für Käufer wird es sehr wahrscheinlich eine Verteuerung geben. Doch was ist, wenn durch steigende Zinsen plötzlich der Nachfragemarkt leidet oder sogar ganz zusammenbricht? Kaum ein Mensch wagt sich derzeit an Prognosen heran, welche Auswirkungen die steigenden Zinsen auf den Immobilienmarkt haben. Der Kölner Immobilienfachmann geht in diesem Blogbeitrag auf mögliche Szenarien ein, die für Immobilienbesitzer nach Ablauf der Niedrigzinsphase wichtig sein könnten.

Steigende Zinsen – Lange ist’s her?

„Um die Auswirkungen von steigenden Zinsen auf den lokalen Immobilienmarkt besser einschätzen zu können, werfen wir einen Blick zurück in die Vergangenheit. Genauer in das Jahr 2007. Wir erinnern uns (fast) alle an den Begriff „Weltwirtschaftskrise“. Damals wurde uns erst so richtig bewusst, was Globalisierung bedeutet und welche Auswirkungen es hat, wenn eine wirtschaftliche Großmacht (USA) schwächelt. Seit der Finanzkrise 2007 flutet die Europäische Zentralbank (EZB) über Wertpapierverkäufe den Geldmarkt einerseits mit Unmengen von Geld. Andererseits wurde ab dem 16. März 2016 der Leitzins von der EZB auf den historisch einmaligen Wert von Null gesenkt.

Wer genauer Bescheid wissen will, findet im Internet Interessantes über die Leitzinspolitik der EZB.

Zurück zum Thema: Was des einen Leid, ist des anderen Freud. Weil es für Bankguthaben keine Zinserträge mehr gab, floss das deutsche Sparvermögen vermehrt in den Immobilienmarkt. Das trieb jedoch die Preise beispielsweise für Eigentumswohnungen enorm nach oben.“

Die Ambivalenz der steigenden Zinsen

Der Kölner Immobilienfachmann meint weiter: „Ein Übriges tat in den vergangenen Jahren natürlich noch die Knappheit von geeigneten Immobilien im Raum Köln. Durch die veränderten Familienstrukturen in der Gesellschaft – man denke nur an den steigenden Anteil der Singles – werden heute andere Wohnungszuschnitte als noch in den 1980er Jahren benötigt. Zusammengenommen haben Wohnungsknappheit und Nullzinspolitik den Immobilienmarkt auf der Käuferseite enorm beflügelt. Das äußerte sich in jährlichen Preissteigerungsraten bei Immobilien in und um Köln von teilweise über 10 Prozent. Weil die Verkäufer davon profitierten, waren es sicher goldene Jahre für Immobilienbesitzer. Nicht zuletzt beherrschte eine Schlagzeile in der weltweiten Pandemie die Immobilienwelt: Corona sorgt für Wertsteigerung bei Immobilien.

Allerdings kamen auch die Immobilienkäufer zu vergleichsweise ‚guten Immobilienpreisen‘, weil die Finanzierung gegenüber den Jahren mit höheren Zinsen lächerlich günstig war.“

Trotzdem gab es auch Sorgenfalten bei den neuen Immobilienbesitzern. Einerseits war allen klar, dass die Nullzinspolitik irgendwann einmal ein Ende haben wird, andererseits stellt sich dann die Frage „Habe ich zu teuer und zum falschen Zeitpunkt meine Immobilie gekauft? Hätte ich vielleicht warten müssen?“

Es gibt keinen falschen Zeitpunkt für eine Investition in Immobilien

Der Kölner Immobilienfachmann Christian Goost, übrigens ausgezeichnet von Focus als TOP-Immobilienmakler 2022 in Köln, ist der festen Meinung: „Es gibt definitiv keinen falschen Zeitpunkt für eine Investition in Immobilien. Niemand kann vorhersehen, ob eine Immobilie gerade zum richtigen Zeitpunkt gekauft wird, so der Kölner Immobilienmakler. Es gilt die alte Weisheit: Im Nachhinein ist man immer klüger! Der große Trost für Eigenheimbesitzer ist jedoch, dass die Immobilie immer noch vorhanden ist, wenn Aktienbesitzer schon lange herbe Verluste einstecken müssen.“ Daher rät der Immobilienmakler aus Köln weiterhin den Immobilienmarkt sorgfältig zu beobachten und gegebenenfalls zuzugreifen, wenn sich eine günstige Gelegenheit bietet. „Ich habe in meinen über 20 Jahren Selbständigkeit auf dem Immobiliensektor sowohl hohe Zinsbelastung, als auch niedrige Zinsbelastung für meine Kunden erlebt. Gute Lösungen im Sinne meiner Kunden einerseits Immobilienkäufer andererseits Verkäufer gab es immer. Mit unserem Finanzierungspartner Baufi Rheinland gab es in der Vergangenheit beste Lösungen für jeden Immobilienwunsch.“

Steigende Zinsen Auswirkungen Immobilienmarkt, Kölner Immobilienfachmann

Ausblick: Steigende Zinsen werden kommen

Über Globalisierung haben wir schon gesprochen und die muss nun für weitere Erklärungen herhalten: Die amerikanische Zentralbank (Federal Reserve oder kurz „Fed“) hat in einem historischen Schritt erstmals seit 1991 den Leitzins um 0,75 Prozentpunkte angehoben. Zusätzlich schließt Notenbankpräsident Jerome Powell eine weitere Erhöhung nicht aus. Ziel ist es, die Inflation (Geldentwertung) einzudämmen. Nachdem das europäische Geldsystem sehr eng mit dem amerikanischen verbunden ist, kündigte jetzt EZB-Präsidentin Christine Lagarde vorsichtig ebenfalls ein Ende der Niedrigzinspolitik an. „Nicht zuletzt dadurch, dass die Inflationsrate im Mai 2022 mit 7,9 Prozent durch die Decke gegangen ist, rechne ich fest mit der Anhebung der Zinsen. Sicher wird der saftig gestiegene Verbraucherpreisindex auch auf die Finanzierung von Immobilien durchschlagen.“ Zum Vergleich: Im Mai 2020 betrug laut Bundesamt für Statistik die Inflationsrate noch 0,6 Prozent.

Bautätigkeit lässt nach

Im Juni erschien dazu eine äußerst interessante Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Es wurde vom Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) in Auftrag gegeben. Der ZIA gilt als Spitzenverband der Immobilienwirtschaft (in ihm sind 30 Verbände der Immobilienbranche organisiert).

Das IW geht davon aus, dass sich eine massive Änderung auf dem Immobiliensektor gegenüber den vergangenen Jahren ergeben wird. Der Kölner Immobilienmakler und Immobilienfachmann Goost ergänzt dazu: „Dass die Baukosten einerseits in den vergangenen Jahren massiv gestiegen sind, ist kein Geheimnis. Wenn nun andererseits steigende Zinsen dazu kommen, bedeutet das zusätzlich einen Dämpfer für die Bautätigkeit. Außerdem erwartet der Kölner Immobilienmakler durch den Ukrainekrieg und den damit massiv steigenden Energiekosten eine deutliche Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Im Wesentlichen stimmt Immobilienmakler Goost aus Köln also der Expertenmeinung zu.“

Steigende Zinsen – Die Auswirkungen konkret

Obwohl die Leitzinsanhebung der EZB noch auf sich warten lässt (Stand Juni 2022), kann man bereits eine Erhöhung des effektiven Zinssatzes für zehnjährige Finanzierungen feststellen. Immobilienmakler Christian Goost, der im ständigen Austausch mit Banken und Sparkassen steht, erwartet, dass erstmals seit 2012 durchschnittliche Baukredite wieder über 3 Prozent klettern werden. „Allerdings warnt der Kölner Immobilienmakler vor Panik. Kein Mensch kann die Zukunft vorhersagen. Obendrein ist die derzeitige Zinsentwicklung im völlig normalen Bereich. Als nicht normal kann man eher die außerordentlich lange Zeit der Niedrigzinsen in der Vergangenheit einordnen. Wir hatten schon Zinsphasen, wo Baufinanzierungen zwischen 5 und 6 % im zehnjährigen Bereich zu verzeichnen waren. Die Welt ist davon auch nicht untergegangen!“

Ausblick in die Zukunft

„Immobilienmakler Goost aus Köln rät allen seinen potenziellen Kunden, sehr aufmerksam die Zinslandschaft zu beobachten. Gute Kontakte zu Banken, Sparkassen und Finanzdienstleistern sind Gold wert. Ein intensiver Kontakt zu seiner Hausbank hat noch nie geschadet. Denn die Banken trifft die neue Zinspolitik genau so: Viele Institute leben davon, Kredite an solide Kreditnehmer auszureichen. Dazu zählt insbesondere die Finanzierung im Immobilienbereich. Im Vergleich zu Konsumkrediten (Urlaub, Auto, Möbel etc.) sind gerade solide Immobiliengeschäfte sehr gerne gesehen.“

„Außerdem“, so glaubt der Kölner Immobilienfachmann, „ist der Traum von der eigenen Immobilie immer ein überschaubares Wagnis wert. Alleine die Tatsache, dass ich die monatlichen Finanzierungsraten in mein Eigentum stecke, verpflichtet geradezu, mich mit dem Erwerb eines Hauses oder einer Wohnung zu beschäftigen.“

Fazit des Kölner Immobilienmaklers: Steigende Zinsen

„Als erfahrener Immobilienmakler für Köln und Umgebung weiß ich, dass ein Eigenheim immer interessant ist, auch wenn die Finanzierungskosten weiter ansteigen. Deshalb Immobilienmakler Goost aus Köln auch trotz steigender Zinsen optimistisch, was den Immobilienmarkt der nächsten Jahre betrifft. Ja – es wird nicht einfacher. Aber noch immer ist ein Haus oder eine Wohnung eine optimale Vorsorge für die Zukunft.

In diesem Zusammenhang habe ich noch einen guten Tipp: Je eher Sie mit mir, Ihrem Kölner Immobilienmakler, Kontakt aufnehmen, desto besser. Rufen Sie mich heute noch an! Es gibt Mittel- und Wege, die auch für Sie den Traum vom Eigenheim wahr werden lassen.“

Hinweis:

Alle Fakten in diesem Blogbeitrag entsprechen dem Stand vom Juni 2022. Zukünftige Änderungen sind zu erwarten. Daher empfehlen wir immer die neuesten Fakten zu recherchieren.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.