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Wohnungsmangel in Köln

Wohnungsmangel in Köln

Als wäre die Welt durch Corona oder bedenkliche politische Entwicklungen nicht schon verrückt genug, macht sich das Phänomen „Wohnungsmangel in Köln“ auch immer stärker bemerkbar. Eigentlich gäbe es viele Vorzeichen für eine positive Entwicklung auf dem Sektor „Wohnungsneubau“.


Allen voran ist eines der wichtigen Hemmnisse für die Schaffung von neuem Wohnraum seit beinahe zehn Jahren nicht mehr vorhanden: die hohe Zinsbelastung bei Krediten. Während früher der größte Engpass der Wohnraumentwicklung gerade bei der Finanzierung lag, spielt dieses Hindernis heute nur mehr eine relativ untergeordnete Rolle. Zudem sitzen die Deutschen durch konsequente Sparsamkeit auf einem beträchtlichen Sparvermögen. Dazu kommt noch, dass durch Vererbung erhebliche Vermögenswerte auf den Sparkonten schlummern und auf lukrative Anlage warten. Woran liegt es also, dass gerade in Ballungsräumen wie Köln großer Wohnungsmangel herrscht?

Vielfältige Ursachen für den Wohnungsmangel in Köln

Goost Immobilien hat sich mit dem Phänomen „Wohnungsmangel in Köln“ intensiv beschäftigt. Nachdem Inhaber Christian Goost ein gebürtiger und deshalb waschechter Kölner ist, liegt ihm seine Heimatstadt Köln natürlich sehr am Herzen. Seit über 10 Jahren ist er mit seiner Immobilienfirma ganz nahe am Immobilienmarkt der Domstadt dran. Er kann aus erster Hand einige Ursachen für den knappen Wohnraum benennen und die dadurch entstehenden Folgen aufzeigen.

Ballungsraum Köln besonders von Wohnungsmangel betroffen

Nach einer Studie (2020) des renommierten Instituts der deutschen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) werden in mehr als der Hälfte aller NRW-Kommunen zu wenige Neuwohnungen gebaut. Der Untersuchung zufolge sind besonders Großstädte betroffen. Einen traurigen Spitzenplatz nimmt dabei Köln ein. Um den Bedarf zu decken – so das IW – hätten in den vergangenen vier Jahren in der Rheinmetropole knapp 7000 Neuwohnungen auf den Markt kommen müssen. Leider wurden nur 3100 neue Wohnungen auf dem Immobilienmarkt registriert.


Außerhalb des Ballungsraums Köln, also in den umliegenden Kreisen bzw. kreisfreien Städten war die Wohnraumsituation wesentlich entspannter. Noch besser sieht es im Großraum Düsseldorf aus. Während in Köln nur etwa 46 Prozent des Neubedarfs gedeckt wurden, verzeichnete man dort eine Deckungsquote von über 80 Prozent im Vergleichszeitraum.

Diesen erfreulichen Trend der NRW-Landeshauptstadt weisen übrigens auch Bonn und Münster auf.

Regionale Impulse gegen den Wohnungsmangel in Köln

Wie bereits erwähnt, schneidet Düsseldorf bei der Schaffung von zusätzlichem Wohnraum vergleichsweise gut ab. Auch Bonn und Münster wurden als überdurchschnittlich bei der Deckung von neu benötigten Wohnungen erwähnt.


Zunächst erschreckt die Erkenntnis, dass es lt. der bereits erwähnten Wohnraumstudie in Relation zum Wohnungsbedarf in Düsseldorf, Bonn und vor allem in Köln mit Abstand die wenigsten geeigneten Flächen für neue Wohnungen gibt. Aber: Die Entwicklung von Düsseldorf zeigt, dass es Mittel und Wege für eine positive Entwicklung gibt.

Warum ziehen andere Städte bei der Wohnraumentwicklung an Köln vorbei?

Die Studie von IW und ILS macht dafür verantwortlich, dass beispielsweise Düsseldorf bereits 2014 als Priorität den Bau von jährlich mindestens 3000 zusätzlichen Wohnungen vorgibt. Die beiden Institute fordern daher auch einen Masterplan für Köln. Nur wenn von der regionalen Politik Rahmenbedingungen geschaffen und klare Ziele formuliert werden, wird sich zukünftig an der knappen Wohnraumsituation eine spürbare Entlastung ergeben.


Zusätzlich – so sind sich Fachleute einig – ist engagiertes Flächenmanagement ein weiterer Schlüssel zur positiven Wohnungsentwicklung in und um Köln. Dazu gehört natürlich eine genaue Immobilienkenntnis der Verantwortlichen in den Wohnbauämtern vor Ort. Eine gute personelle Ausstattung sowie die entsprechende digitale Ausrüstung sind zusätzlich unbedingt erforderlich. Nur so können geeignete Flächen identifiziert und der sofortigen Wohnraumnutzung zugeführt werden.

Wohnungsmangel Köln | Goost Immobilien

Bundespolitik hat entscheidenden Einfluss auf Entstehung neuer Wohnungen

Obwohl das Leben und insbesondere der Wohnungsbau kein Wunschkonzert ist, sollen noch einige bundespolitische Fehlentwicklungen angesprochen werden. Denn viele in der Vergangenheit verabschiedeten Gesetze wirken kontraproduktiv für eine positive Wohnraumentwicklung. Nicht nur in Köln.


Die Kölner Altstadt zeichnet sich – trotz großer Zerstörungsschäden im 2. Weltkrieg – immer noch als Innenstadt mit erhöhtem denkmalgeschütztem Altbestand aus. Hohe bürokratische Hürden erfordern noch höhere Geldbeträge für die Sanierung. Dadurch sind gerade diese Immobilien für das Wohnen nicht mehr attraktiv genug. Die Folge sind einerseits wenige Luxussanierungen für nur extrem solvente Menschen oder andererseits Leerstände in zentralen Lagen.

Wohnungseigentümer zunehmend unmündig

Der Trend, den Wohnungseigentümer nur mehr zu einem unmündigen Investor zu degradieren, macht wenig Laune, sein angespartes Geld in eine fremdgenutzte Wohnung zu stecken. Gerade in den letzten Jahren haben die Regierungen aller Parteien, die Stellung des Wohnungseigentümers massiv geschwächt. Die Umwandlung bzw. Kündigung zur Eigennutzung wurde unverhältnismäßig erschwert, teilweise sogar unmöglich gemacht.


Notwendige Mieterhöhungen wurden zudem „gedeckelt“, dass notwendige Renovierungen unrentabel wurden und die Neigung zu Investitionen stark abnahm. Die Folge sind oft Einbußen bei der Wohnqualität, die letztlich schädlich für einen – auch langjährigen, treuen – Mieter sind.


So ist seit Juni 2015 das als „Mietpreisbremse“ bekannte Mietrechtsnovellierungsgesetz in Kraft. Danach darf in einem „angespannten Wohnungsmarkt“ – wie beispielsweise in Köln – die veranschlagte Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Das mag in sehr vielen Fällen richtig sein. Tatsache ist aber auch, dass diese Reglementierung oft sogar negative Auswirkungen zur Folge hat.

Goost-Immobilien tritt für bezahlbaren Wohnraum ein

Wir von Goost-Immobilien und allen voran Inhaber Christian Goost treten ohne „wenn und aber“ für einen allseits bezahlbaren Wohnraum ein. Schließlich ist und bleibt das unser Geschäft und auch Teil unserer Firmenphilosophie. Ein vernünftiger Ausgleich zwischen den Interessenten nämlich Mieter, Vermieter oder Investor ist gesellschaftspolitisch notwendig und auch sozialpolitisch wichtig.


Deshalb orientieren wir uns, als Immobilienmakler in Köln, bei sämtlichen Immobilienpreisen (Kauf, Verkauf, Vermietung, Anmietung) immer seriös an den marktüblichen Gegebenheiten und lehnen unfaire Spekulationen im Interesse unserer Kunden ab.

Neue Formen der Wohnraumnutzung

Zukünftig warten auf die Politik ganz neue Herausforderungen. So bleibt abzuwarten, wie der Staat dem seit 2010 existierendem Phänomen „AirBnB“ gegenübertritt. Ohne Zweifel ist mittlerweile unübersehbar, dass diese Vermietungsform von Wohneigentum dem Markt massiv interessante Wohnungen entzieht. Letztlich trägt diese Art Wohnungen zu nutzen dazu bei, dass auch in Köln Wohnungsmangel immer mehr zum Problem wird..


Andererseits wird es für Investoren interessant, gerade für diese Vermietungsform neuen Wohnraum zu generieren. Nicht beantwortet ist natürlich die Frage nach der Wohnqualität der gerade für diesen Zweck geschaffenen Neuimmobilien.

Megatrend „Corona“

Zum Schluss noch ein bislang noch wenig erforschter Gedanke zur weiteren Wohnraumentwicklung in der Zeit nach Corona. Die Pandemie hat gezeigt, dass bislang undenkbare Arbeitsmodelle plötzlich in die Gedankenwelt von Unternehmen und MitarbeiterInnen Einzug gehalten haben.


Allen voran sei die Diskussion um das Thema „Homeoffice“ genannt. Während vor Corona in vielen Bereichen die Anwesenheit im Büro als Voraussetzung für die Anerkennung „als echte Arbeit“ galt, hat man zwischenzeitlich auch die Vorteile der „dezentralen Arbeit“ erkannt.
Das hat sicherlich auch langfristig große Auswirkungen auf das Wohnen in und um Köln.


Wir von Goost Immobilien haben diesen Trend schon länger aufgegriffen. Durch unsere langjährige und intensive Vernetzung auf dem Immobilienmarkt in Köln, haben wir auch Zugriff auf angrenzende Bereiche der Rheinmetropole.
Wohnen und Arbeiten in der Peripherie hat Charme und ist (noch) gut finanzierbar.
Goost Immobilien kümmert sich gerne um Ihren individuellen Immobilienwunsch. Bewusst auch jenseits der Trendviertel Kölns.


Rufen Sie an und vereinbaren Sie mit uns einen unverbindlichen Termin, bei dem wir Ihre Wünsche mit unseren Möglichkeiten in Einklang bringen.

Wir von Goost Immobilien, Ihrem Immobilienexperten in Köln, sind gerne für Sie da!

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