Florida Immobilien: Vom Kölner Büro zum erfolgreichen Closing in Cape Coral
Als Kölner Immobilienmakler begleite ich immer häufiger Kunden, die über den Tellerrand hinausschauen und in Florida Immobilien investieren möchten. Was früher exotisch klang, ist heute eine realistische Option für Anleger, die Rendite, Lebensstil und Währungsdiversifikation verbinden wollen. Die Abwicklung aus Deutschland heraus ist dabei längst Routine geworden. Das Thema Florida Immobilien ist für viele meiner Kunden zu einer echten Alternative zum deutschen Immobilienmarkt geworden.
Warum investieren Kölner Anleger ausgerechnet in Cape Coral und Umgebung?
Der Florida-Faktor lässt sich bei Kölner beziehungsweise deutschen Anlegern sehr klar erklären. Es ist eine Mischung aus emotionaler Nähe, steuerlicher Attraktivität, Renditepotenzial und Lebensstil.
Florida, besonders die Region um Cape Coral, Fort Myers und Naples, gilt seit Jahrzehnten als deutsches Florida. Rund 40 Prozent der ausländischen Immobilienkäufer in Lee County stammen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Viele Kölner schätzen den Ganzjahressonnenschein mit über 300 Sonnentagen im Jahr, die etablierte deutsche Community mit Ärzten, Handwerkern, Hausverwaltungen und Restaurants sowie das sichere Umfeld. Die gute Erreichbarkeit mit Direktflügen ab Frankfurt nach Miami oder jahreszeitabhängig nach Fort Myers macht die Region zusätzlich attraktiv.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beeindruckend. Für den Preis einer Dreizimmerwohnung in Köln-Ehrenfeld oder Nippes bekommt man in Cape Coral ein ganzes Haus mit Pool und Bootsanleger. In 2025 zahlt man für eine Mittelklasse-Villa mit Kanalblick 600.000 bis 750.000 Dollar. Ein Baugrundstück erhält man bereits ab 150.000 Dollar. Neubauten haben in den letzten Jahren ein Wertsteigerungspotenzial von jährlich 4 bis 6 Prozent gezeigt.
Wie funktioniert die Ferienvermietung und welche Rendite ist realistisch?
Die Kombination aus preiswertem Einstieg und hoher touristischer Nachfrage macht die Region für Kapitalanleger besonders attraktiv. Cape Coral ist eine klassische Vacation Rental City. Ein typisches Haus erzielt bei guter Lage und Ausstattung eine Jahresmieteinnahme von 40.000 bis 70.000 Dollar bei einer Belegungsrate von rund 65 bis 75 Prozent im Jahr. Die Nettorendite liegt zwischen 4 und 6 Prozent.
Neben dem Verkauf beziehungsweise Kauf von Häusern und Grundstücken biete ich meinen Kunden auch auf Wunsch den Service einer deutschen Hausverwaltung sowie professionelles Vermietungsmanagement vor Ort an. Viele meiner Kunden nutzen das Haus teilweise selbst, in der Regel 4 bis 6 Wochen im Jahr, und lassen es sonst von einem lokalen Property Manager betreuen.
Ein sehr großer Vorteil ist, dass die USA ausländischen Besitz ohne Einschränkungen erlauben. Deutsche Anleger profitieren davon, dass es keine Vermögenssteuer gibt und bei bestimmten Strukturen Freiheiten bei Erbschaftssteuerangelegenheiten bestehen. Das setzt die richtige Planung beispielsweise über LLC oder Trust voraus. Zudem hat man Abschreibungsmöglichkeiten und Betriebssteuerabzug in den USA. Durch das Doppelsteuerabkommen zwischen Deutschland und den USA bleibt die Steuerlast sehr gut planbar. Viele Anleger kombinieren ihre Immobilien mit einer US-LLC zur Haftungsbegrenzung und steuerlichen Optimierung.
Welche Schritte der Remote-Abwicklung sind für deutsche Käufer ungewohnt?
Die Remote-Abwicklung, also der vollständige Immobilienkauf in Florida aus Deutschland ohne physisch vor Ort zu sein, ist inzwischen sehr gängig. Sie unterscheidet sich aber deutlich vom deutschen Notariatsverfahren.
Viele Käufer von Häusern in Cape Coral und Umgebung schauen sich die Häuser oder Grundstücke vorher vor Ort an. Wenn es dann zu einer Entscheidung kommt und die Käufer den Zuschlag erhalten, sind diese nicht mehr zwingend vor Ort, sondern bereits zurück in Deutschland.
Für viele deutsche Käufer, auch erfahrene Kölner Anleger, sind dabei vier Punkte wirklich ungewohnt: die Abwicklung über eine Title Company, die digitale Signatur statt Notar, die Escrow Logic und die steuerlich-rechtliche Vorbereitung vor der Beurkundung.
Die Vorbereitung ist relativ vertraut. Der Immobilienmakler in den USA, Realtor genannt, sucht Objekte, erstellt Exposés und prüft die Lagen ähnlich wie hier in Deutschland. Ein Maklervertrag, Buyer’s Agent Agreement genannt, ist mittlerweile verpflichtend, und in Florida wird die Provision zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Es gibt keinen Gutachterzwang, aber der Käufer kann freiwillig eine Home Inspection beauftragen, einen bautechnischen Check durch unabhängige Sachverständige. Meine Kollegin vor Ort in Cape Coral bietet unseren Kunden beispielsweise diesen Check an. Alle Unterlagen sind öffentlich einsehbar, das Grundbuch, Steuerbescheide und Baupläne. Die Transparenz ist deutlich höher als bei uns.
Beim Vertragsabschluss werden der Kaufpreis, die Fristen und die Übergabe klar geregelt. Für deutsche Käufer ungewohnt ist dabei, dass der Kaufvertrag rein privat geschlossen wird, also ohne Notar. Käufer und Verkäufer unterzeichnen den Vertrag digital, und der Vertrag wird rechtskräftig, sobald beide Parteien diesen unterschrieben haben und der Escrow Deposit eingezahlt ist. Das ist eine Art Anzahlung von 5 bis 15 Prozent auf den Kaufpreis.
Wie stellen Sie Transparenz sicher, wenn Title Company und Closing 7.300 Kilometer entfernt stattfinden?
Im nächsten Schritt folgt die Treuhand- und Title-Prüfung, also Escrow und Title Search. Ähnlich wie bei uns das Notaranderkonto wird in Florida ein Treuhandkonto eingerichtet. Anstelle eines Notars übernimmt in Florida eine Title Company die komplett rechtliche Abwicklung. Diese prüft den Eigentumstitel, sichert ihn mit einer Title Insurance ab und verwaltet das Treuhandkonto für die Kaufpreis- und Nebenkostenzahlung.
Der gesamte Prozess läuft digital über verschlüsselte Portale. Die Title Company agiert dabei quasi als Notar, Grundbuchamt und Treuhänderin in einem. Viele Firmen wie auch meine Kollegen vor Ort bieten eine deutschsprachige Begleitung an.
Die Finanzierung oder der Cash Transfer ist ein weiterer Punkt, bei dem ich bei der Vermittlung unterstütze. Unsere Kunden versuchen, durch Cash Transfer die Immobilien zu kaufen, da bei einer Finanzierung durch eine amerikanische Bank ein höherer Dokumentationsaufwand erforderlich wird und man meistens vorher bereits eine Geschäftsbeziehung beziehungsweise durch die Beantragung einer Kreditkarte aufbauen muss.
Nach diesen Schritten steht die digitale Beurkundung, im amerikanischen Closing genannt, an. Das entspricht ein wenig den bei uns bekannten Schritten bei der Kaufvertragsbeurkundung und der Grundbuchumschreibung. Dabei erfolgt das Closing komplett digital, häufig per E-Notary oder Remote Online Notarization. Der Käufer muss sich einmalig per Videoident legitimieren. Die Title Company erstellt dann alle Abschlussdokumente, verteilt die Zahlung und meldet die Eigentumsumschreibung beim County Recorder. Nach dem Closing erhält man digital die Warranty Deed, also die Eigentumsurkunde.
Jetzt folgt noch die Nachbearbeitung, und der Vermietungsstart beziehungsweise die Eigennutzung der Immobilie kann losgehen. Das Eigentum wird im Grundbuch eingetragen, die Immobilie wird beim County und der City registriert. Für eine geplante Vermietung braucht man teilweise eine Short Term Rental License, die in Cape Coral Pflicht ist. Darüber hinaus ist eine US-Steuernummer erforderlich, um die Mieteinnahmen deklarieren zu können.
Der Ablauf erscheint auf den ersten Blick vielleicht etwas kompliziert, aber ähnlich wie bei uns wird für Verkäufer und Käufer der bestmögliche Schutz erreicht, damit das Eigentum sicher von einem auf den anderen übergeht. Ich lasse bei diesem Ablauf meine Kunden natürlich nicht alleine und unterstütze diese bei diesem Prozess.
Was macht Florida zusätzlich attraktiv als Langzeitinvestment?
Darüber hinaus bietet ein Haus in Florida unseren Kunden auch eine Strategie gegen die Euroinflation und ein Stück Dollarvermögen. Gerade 2023 bis 2025, wo der Euro zeitweise schwächelte, sahen viele Investoren in Florida Immobilien einen realen Sachwertschutz mit Dollar-Exposure, also eine Art natürliche Absicherung gegen Währungs- und Zinsrisiken im Euroraum.
Die Infrastruktur und Demografietrends stellen sich ebenfalls positiv dar. Die Bevölkerung in Südwest-Florida wächst seit Jahren zweistellig, getrieben durch den Zuzug aus den Nordstaaten der USA, den sogenannten Snowbirds, den Neubürgern aus Lateinamerika und Europa und durch den Boom beim Remote Work. Diese Dynamik führt zu steigender Grundstücksnachfrage, Mietpreisen und langfristiger Wertstabilität und senkt somit das Risiko im Vergleich zu reinen Ferienmärkten.
Viele meiner Kunden betrachten den Kauf auch als ein Lebensphaseninvestment: heute ein Ferienhaus und morgen vielleicht der Ruhesitz. Florida bietet eine gute medizinische Versorgung, geringe Lebenshaltungskosten im Vergleich zu Kalifornien und die Möglichkeit, durch Visa-Modelle später dort einen Teil des Jahres zu leben. Beim Verkauf ist die Exit-Liquidität stabil, da der Markt international nachgefragt bleibt, insbesondere aus Kanada, Deutschland und den Nordstaaten der USA.
Bei Fragen rund um ein Immobilieninvestment in Florida stehe ich allen Interessierten sehr gerne für ein Gespräch zur Verfügung.
Was Kunden über uns sagen
Bewertungen auf unabhängigen Portalen sprechen für sich: 5 von 5 Sternen, Lob für Kompetenz, Engagement und Transparenz. Viele Kunden empfehlen Goost Immobilien weiter (ProvenExpert).
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