Zu Besuch: im liebens- und lebenswerten Lindenthal

Zu Besuch: im liebens- und lebenswerten Lindenthal – Teil 2

Goede Dag möchten wir am liebsten rufen, als wir in Lindenthal unterwegs sind. Denn wir gehen heute nicht an der Aachener Straße entlang, sondern an den breiten Kanälen. Die erinnern mit ihren bogenförmigen Brücken an die Grachten in Holland – lekker Lindenthal. Das Veedel gilt als eines der Top-Stadtteile von Köln. Seinen guten Ruf hat sich das linksrheinische Viertel seit jeher bewahrt. Und die über 30.000 Bewohner tun eine Menge, damit ihr Lindenthal weiterhin so grün und gepflegt bleibt und weiter gedeihen kann.

Kanale Grande mitten in Köln

Und das geht so: Am Stadtwald beginnt der Rautenstrauch-Kanal. Wohingegen der Clarenbach-Kanal vom Aachener Weiher ausgeht. Beide verbinden den Äußeren und den Inneren Grüngürtel. Kein Wunder, dass gerade bei schönem Wetter so viele Kölner hier entlang flanieren. Vom Shopping direkt ins Wildgehege? Das gibt es nur in Lindenthal. Klasse, wer Kind und Kegel dabei hat. Da kann man dem Nachwuchs schnell noch einen Abstecher zu den Rehen, Ziegen und Wildschweinen gönnen. Der Tierpark liegt inmitten des Stadtwaldes. Das 205 Hektar große Waldgelände nutzen viele Outdoorfans auch zum Joggen, Walken und Fahrrad fahren. Schnell ist man auch am Decksteiner Weiher. Im Haus am See wird Urlaubsfeeling Deluxe serviert. Und das bei feinem Latte Macchiato und einem traumhaften Blick über den See.

Herzstück von Lindenthal: die Dürener Straße

Auf der Dürener Straße und in den schönen, kleinen Seitenstraßen findet man überwiegend inhabergeführte Geschäfte. Die Straße ist 1,6 Kilometer lang und wird von gepflegten Lindenbäumen gesäumt. Das Angebot in den Geschäften ist ausgesucht und individuell. Hochwertige Schuhe und Schmuck gibt es genauso wie liebevolle Handmade-Shops oder kreative Studentencafés. Die besten Karnevalsparties feiert man am besten im Haus Schwan. Doch auch den kölsch-deftigen Mittagstisch sollte man hier unbedingt einmal mitnehmen. Echte Veedels-Kneipen sind überdies das Haus Moritz oder Sion im Schäfer.

Speisen mit dem FC

Das italienische Restaurant Culinarius an der Dürener Straße wird oft von FC Spielern besucht. Es ist bekannt für sein illustres Publikum und seit Jahren in Köln eine feste Institution. Steaks und kubanische Spezialitäten werden von Carlos im Carlos angeboten und im Gusto Italiano kann man mittags die Pasta direkt mit ins Büro nehmen. Wie wäre es mit Kaffee und Kuchen? Dann unbedingt auf der Zülpicher Straße im „Wo ist Tom“ vorbei schauen. Es ist das erste Projekt der Perspektive Lebenshilfe gemeinnützige GmbH Köln. Der Verein setzt sich für Menschen mit Behinderung ein und hilft ihnen, auf dem Arbeitsmarkt einen sicheren Platz zu finden. So wie bei „Wo ist Tom“.

Fazit: Das Hätz vun Kölle schlägt nicht nur rund um den Dom. In Veedeln wie Lindenthal wird kölsche Tradtion gelebt und Neues herzlich angenommen. Man kennt sich, man hilft sich, man wächst zusammen. Eben typisch für Köln.

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