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Ladenhüter? Lieber nicht!

Geschrieben von Goost Immobilien an 16. August 2018
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Ladenhüter? Lieber nicht!

Gefühlt ganz Deutschland ist aktuell auf der Suche nach einem Eigenheim. Günstigen Krediten, dem Bewusstsein für Altersvorsorge oder einer starken medialen Präsenz des Themas sei Dank. Doch längst nicht jedes Objekt, das auf dem Markt landet, findet direkt einen Käufer. Oft trifft man bei einer länger andauernden Suche immer wieder auf alte Bekannte, die noch immer auf dem Markt zu haben sind. Manches Objekt wird regelrecht zum Ladenhüter.

Ladenhüter sind vermeidbar

Auch wenn aktuell die Nachfrage nach Immobilien das Angebot deutlich übersteigt, werden Kaufentscheidungen immer (oder zumindest meistens) rational und nach reiflicher Prüfung aller Umstände getroffen. Immerhin ist der Kauf einer Immobilie eine Entscheidung, die das gesamte Leben verändert. Damit die Prüfung eines Objekts durch den Käufer positiv ausfällt, kann seitens des Verkäufers aber einiges getan werden.

Realistisch statt optimistisch!

Das erste und wichtigste Argument, das für oder gegen eine Investition spricht, ist der Preis. Dafür gibt es eine Regel: Es gibt nicht „zu hoch“! Es gibt nur „falsch“! D.h.: Der Preis für ein Objekt muss immer fair und gerechtfertigt sein. Passen die Eckdaten und die Ausstattung zum Preis, dann ist es die Investition wert und die Käufer werden gerne zuschlagen. Entspricht die angebotene Leistung, also das Haus, nicht dem veranschlagten Preis, dann wird die Immobilie zum Ladenhüter. Wer zahlt schon gerne einen überteuerten Preis?

Für die Ermittlung des angemessenen Preises gibt es verschiedene Methoden. Welche das im Detail sind, können Sie hier nachlesen.

Kleiner Aufwand, große Wirkung!

Getreu diesem Motto sollten alle kleinen Arbeiten, die man selbst erledigen kann, vor dem Verkauf eines Objekts unbedingt erledigt werden. Sei es der wilde Vorgarten, das dreckige Fenster oder der hartnäckige Fleck auf dem Parkett: kleine Schönheitskorrekturen bewirken manchmal echte Wunder. So werden nicht nur die Fotos fürs Exposé schön, auch der erste Eindruck bei einer Besichtigung ist tiptop. Und abgesehen davon: Bei der finalen Verhandlung stärkt es die eigene Position, wenn der potenzielle Käufer weniger Mängel und somit weniger Gründe zur Minderung des Kaufpreises vorbringen kann.

Selbst und sicher!

Wenn sich das Herz öffnet, öffnet sich auch der Geldbeutel. Darum sollte man auch beim Verkauf eines Hauses nicht versuchen, etwas darzustellen was man nicht ist, sondern immer man selbst bleiben. Und das sollte sich auch in der Immobilie widerspiegeln. Keine Frage, bei Besichtigungen muss es ordentlich und aufgeräumt sein. Aber trotzdem muss man das Haus nicht in einen Designer-Möbel-Katalog verwandeln. Die potenziellen Käufer dürfen ruhig sehen, dass in diesem Haus bisher Spaß, Leben und Freude wohnten.

Jedes Haus findet einen Käufer. Die richtige (Selbst)- Einschätzung, ein optimaler erster Eindruck und ein sympathischer Auftritt machen dabei nur ein kleiner Anteil der Dinge aus, die über einen Kauf entscheiden. Aber am Ende ist es bei Immobilien wie im echten Leben: Zu jedem Topf passt ein Deckel. Manchmal dauert es länger bis er gefunden wird. Manchmal eben nicht.

 

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