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Mal mehr, mal weniger: Köln im Wandel

Geschrieben von Goost Immobilien an 13. September 2018
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Mal mehr, mal weniger: Köln im Wandel

2010 hat Köln die magische Grenze überschritten: Die Domstadt befindet sich im Wandel und ist nach langer Zeit endlich wieder eine Millionenstadt. Und zwar waren es damals genau 1.000.298 Einwohner. Jetzt, acht Jahre später, sind es bereits 1,047 Millionen. Die Domstadt wächst also weiter. Doch nicht in allen Veedel steigt die Einwohnerzahl gleichermaßen. Einerseits gibt es angesagte In-Veedel, in denen vor lauter Zuzug kaum mehr Platz und Wohnraum zur Verfügung steht. Andererseits gibt es Stadtteile, in denen die Bevölkerungszahlen rückläufig sind.

In Köln werden die Zahlen in Bezug auf Zuzug bzw. Wegzug genau erfasst. Auf der offiziellen Seite der Stadt Köln kann man die aktuellen Zahlen einsehen. Bis auf den Stadtbezirk genau. Bis auf den Stadtteil genau. Und auch bis auf das Veedel genau.
Wer sich erstmal durch die verschiedenen Zahlen und bunten Farben der Seite gekämpft hat, kann in Sachen Zu- und Wegzug zwei generelle Trends erkennen: Die linke Rheinseite wächst, die rechte Rheinseite schrumpft. Und: Die zentralen Viertel boomen, die Randbezirke leiden.

Die „In“-Viertel Innenstadt

Die Innenstadt-Viertel (Neustadt Nord & Süd, Altstadt Nord & Süd, Deutz) belegen in Sachen Zuzug 2017 fünf der ersten sieben Plätze des stadtinternen Rankings. Die verbleibenden beiden Plätze gehen an Bayenthal (Platz 1) und Lindenthal (Platz 6). Der Trend ist also ganz klar: Zentrum zieht an! Und wer einmal im Zentrum wohnt, scheint nicht mehr wegzuwollen. Denn in Sachen Wegzug liegen die In-Viertel auf den hinteren Rängen. Logische Schlussfolgerung: die Innenstadtveedel (und auch Bayenthal und Lindenthal) wachsen – und das trotz der eh schon hohen Einwohnerdichte.

Links des Rheins lockt an

Auch die Veedel, die einen Ring um das Zentrum bilden, haben eine durchwegs positive Einwohnerbilanz. Denn auch dort herrscht mehr Zu- als Wegzug. Ehrenfeld, Nippes, Sülz und Co. sind Anziehungspunkte für Jung und Alt. Auffällig: die wachsenden Veedel befinden sich fast ausschließlich links des Rheins. Was die einzelnen Veedel so attraktiv macht, lässt sich in den verschiedenen Veedelsberichten in unserem Blog nachlesen.

Wandel stoppt nicht vor den Rand-Bezirken

Das genaue Gegenteil zu den boomenden Zentrums-Veedeln bietet der hohe Norden und der tiefe Süden. Viele Stadtteile im Stadtbezirk Porz und Chorweiler haben eine höher Abwanderungs- als Zuwanderungsquote. Die Schlusslichter bilden bspw. Blumenberg, Wahn, Wahnheide oder Limbur. In diesen Veedeln, die zugegebenermaßen in der Öffentlichkeit nicht das Beste Ansehen genießen, sinkt die Einwohnerdichte. Und zusammen mit den Einwohnerzahlen sinkt dann auch das Ansehen dieser Viertel weiter.

„Schlääch Zick“ für die „Schäl Sick“

Für die rechte Rheinseite sind im Moment auch schlechte Zeiten angebrochen. Denn auch viele weitere Stadtteile auf der rechten Rheinseite, die nicht mit einem Imageproblem zu kämpfen haben, verzeichnen ein Minus in Sachen Einwohnerzahlen. So verlieren bspw. die Veedel Mehrheim, Brück oder Rath/Heumar Einwohner durch eine stärkere Ab- als Zuwanderung.

Doch der aktuelle Stand ist nur eine Momentaufnahme. Schwankungen in den Einwohnerzahlen sind kein besonders überraschendes Phänomen. Angesagte Veedel sind irgendwann an dem Punkt, an dem sie überlaufen und folglich überteuert sind. Dann locken andere Veedel, die zu diesem Zeitpunkt weniger „in“ sind zum Beispiel mit günstigen Preisen oder verfügbarem Wohnraum. Was wiederum nach und nach die Attraktivität steigert. Dieser Kreislauf wiederholt sich immer und immer wieder. So befindet sich eine Stadt immer im Wandel. So natürlich auch Köln.

 

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