Köln im Umbruch: Das steht an!

Es wird viel passieren… in Köln 2016

Neubauten, Sanierung, Umgestaltung: Das wird sich in Köln 2016 tun

Wenn es draußen trüb und grau ist, das Wetter eigentlich immer nur noch schlimmer wird, und die Tage zwar schon länger, aber die Temperaturen trotzdem noch nicht besser werden, dann freut man sich gerne auf etwas. Ich denke dann, gerade am Jahresanfang, gerne an die Dinge, die ich dieses Jahr unbedingt machen möchte, und mache Pläne für die angenehmeren Monate…

Was den Immobilienmarkt angeht, so gibt es viele interessante Projekte, die in Köln 2016 begonnen, fortgeführt, oder sogar vollendet werden. Die Kaufpreise steigen momentan, und wenn man sich umschaut, so werden vor allem sehr viele hochpreisige Immobilien gebaut. Aber auch in der Stadtplanung tut sich viel, was sowohl Mietern, als auch Vermietern zu Gute kommt. Einen kleinen Überblick möchte ich Ihnen diese Woche in meinem Immobilienblog geben.

Neues Veedel: Der Deutzer Hafen

Im Deutzer Hafen steht die Planung noch ganz am Anfang, aber gerade das macht das Projekt so spannend. Momentan laufen Workshops, an denen sich 5 Planerteams beteiligen. Im September werden die Konzepte der Jury präsentiert, die entscheidet. Alle im Deutzer Hafen ansässigen Unternehmen müssen in den nächsten 2 Jahren ausziehen. Auf dem Gelände sollen Wohnungen für 4500 Menschen und 5000 Arbeitsplätze entstehen. Im Deutzer Hafen soll das erste Gebäude in 2020 fertig gestellt sein.

Gerling Quartier

Das Gerling Quartier ist das Luxus-Viertel mitten im Herzen Kölns. Der Gereonshof im Gerling Quartier ist im Dezember 2015 fertig geworden, der Verkauf der Eigentumswohnungen läuft auf Hochtouren. Der erste Bauabschnitt ist komplett, der zweite umfasst weitere 90 Wohnungen bis Ende 2017 und 20.000 Quadratmeter Gewerbefläche.

Neues Veedel: Cologneo I – Mülheimer Hafen

Das Gelände auf dem einst vor allem Menschen Motoren und Industrieanlagen fertigten ist heute ein kreativer Hotspot für Künstler. Jetzt soll dort ein lebendiges Stadtviertel mit Alteingesessenen, aber auch neuen Kreativen entstehen.

Der Bau von Cologneo I startet im Sommer 2016. Bis 2020 werden 495 Wohnungen zwischen 45 und 150 Quadratmetern und über 56.000 Quadratmeter Gewerbefläche gebaut. Zielgruppe sind Studenten, junge Familien und sogenannten „Silver-Ager“, früher hätte man rüstige Rentner gesagt. Man will aber auch Kreativen und Start-up-Unternehmen im Cologneo Raum bieten. Es soll ein buntes Veedel mit Künstler-Carré, Galerien, Märkten, einem Hostel und Gastronomiebetrieben entstehen. Sogar ein Parkhaus mit urban gardening ist im Cologneo geplant.

Clouth-Werke Nippes 

Hier ist der Bau in vollem Gange. Viel ist schon verkauft, wer aber momentan noch eine Eigentumswohnung oder ein kleines Haus sucht, und das nötige Kleingeld mitbringt ist hier bestimmt gut aufgehoben. So abgehoben wie im Rheinauhafen werden die Clouth-Werke sicher nicht. Architektonisch wurde das Viertel vor allem für junge Familien entworfen und kommt nicht übertrieben schick daher.

Innenstadt – Rudolfplatz und Chlodwigplatz

Auch die Stadt bringt dieses Jahr einiges voran. Hässliche Schandflecke sollen verschwinden, Luft und Raum für Neues entstehen.

Gerade hat ein Londoner Architektenbüro seinen Entwurf für das neue Gebäude am Rudolfplatz veröffentlicht. 120 Millionen soll das Wohn- und Geschäftshaus kosten. Dafür verschwinden die Brücke zur Hahnentorburg und auch das Theater. Was mit der denkmalgeschützten Fassade passiert ist noch unklar. Entstehen soll eine 8-geschossige, gestaffelte Bebauung für Büros, Handel und Gastronomie. Der Bau soll 2016 beginnen.

Seit Jahren ist die Stadt auch dabei das Domareal zu verschönern. 25 Millionen Euro werden derzeit in die Neugestaltung der Ostseite des Kölner Doms investiert. Durch die Umgestaltung soll das Gelände sein Schmuddel-Image verlieren. Fans von Oper und Schauspiel müssen sich leider weiter gedulden. Die Fertigstellung ist inzwischen für 2018 angedacht.

Dafür wird das neue Stadtarchiv am Eifelwall jetzt im Frühjahr begonnen. Der Neubau soll bis 2019 abgeschlossen sein und wird auf 76 Millionen Euro geschätzt.

Der Rheinboulevard wird dieses Jahr endlich fertig werden. Die Arbeiten an der Uferpromenade gehen weiter, bald kann man dort also picknicken, sonnenbaden und relaxen.

Und auch der Chlodwigplatz soll endlich schöner werden, und mehr zum Verweilen einladen. Die Umgestaltung sieht rund um die Torburg Natursteinpflaster vor. Vor den Geschäften östlich und westlich vom Chlodwigplatz werden für Fußgänger angenehme Betonsteinplatten verlegt. Dort gibt es dann auch die Möglichkeit für Außengastronomie. Rundbänke unter den Platanen sollen den Chlodwigplatz noch mehr beleben.

Bisher plant die Stadt mit 7 Monaten Bauzeit, das heißt Ende September könnte man, wenn alles gut geht, den Spätsommer draußen am Chlodwigplatz genießen. Hoffen wir mal, dass da nichts dazwischen kommt! Aber auch sonst hat Köln ja genügend schöne Plätze zu bieten.

Köln 2016 bringt somit eine Menge spannender Projekte voran. Insbesondere freu ich mich auf die Umgestaltung des Chlodwigplatzes und das bei mir in der Nachbarschaft befindliche Cologneo.

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