Nächster Halt Holweide: Hier steigen wir gerne aus!

Nächster Halt Holweide: Hier steigen wir gerne aus!

Holweide kennen viele. Zumindest alle, die schon einmal mit der Stadtbahnlinie 13 gefahren sind. Denn die hat in Holweide ihre Endstation. Wer dort aussteigt, wird von drei Wasserburgen, märchenhaften Häusern und viel Grün überrascht sein.

Klar, auch das Städtische Krankenhaus verbindet man mit dem rechtsrheinischen Holweide. Neben der Uniklinik ist es die größte Einrichtung dieser Art im Kölner Raum. Die Linie 13 wird daher oft genutzt. Auch Studenten und Rentner fahren damit stadtein- und auswärts. Schließlich ist man in wenigen Minuten in der Innenstadt. Oder im Shoppingparadies der Köln Arkaden. Denn schnell sind auch Kalk und Mülheim erreicht, die sich langsam aber sicher zu Szene-Veedeln mausern. Im Vergleich zu anderen Stadtteilen sind die Mieten hier noch moderat. Aber das Angebot an tollen Ausgehmöglichkeiten und individuellen Shops wächst. 1A ist auch die Anbindung zur A3. Daher ist Holweide natürlich für Pendler ebenfalls interessant.

Im Galopp rund um Holweide

Pferdestärken findet man jedoch nicht nur auf der Autobahn. Auch rund um Holweide hört man oft Pferdegetrappel. Kein Wunder, denn das Veedel ist von vielen Grünflächen umgeben. Wie gemacht für lange Spaziergänge mit dem Hund oder einem Ausritt hoch zu Ross. Und im Ländlichen Reitverein Köln finden Pferdefreunde überdies erstklassige Bedingungen für das Training.

Idyllisch: die Wasserburgen

Ein kleiner Bach hat für vier Wasserburgen gesorgt. Drei davon befinden sich in Holweide. Entlang der Strunde befindet sich zum einen das Gut Iddelsfeld im Osten. Dann die Isenburg im Ortszentrum und außerdem das Gut Schlagbaum. Es war nicht nur Herrensitz, sondern diente auch als Zollstation. Wegzoll war damals eben üblich. Die vier Wasserburgen werden heute als Wohnanlagen genutzt. Mit ganz besonderem Flair versteht sich.

Leben wie im Märchen

135 Häuschen lassen in Holweide Wohnmärchen wahr werden. Kein anderer als Wilhelm Riphahn entwarf zusammen mit Manfred Faber in den 20er Jahren auf den ehemaligen Ländereien des Gutes Iddelsfeld die Märchensiedlung. Der berühmte Kölner Städtebauer nahm als Vorbild eine typisch englische Gartenstadt. Den Kölnern gefielen die sympathischen Häuser, die übrigens heute unter Denkmalschutz stehen. Und noch mehr die Namen der Straßen. Passend zur Architektur heißen die nämlich Rapunzelweg oder Rotkäppchenweg. Enge, verwinkelte Straßen ohne Bürgersteige erinnern an mittelalterliche Gassen. Und bei den vielen Bäumen und Gärten fühlt man sich wie auf dem Land. Oder wie im Märchen. Ganz wie man möchte.

Fazit

Wer es grün, gemütlich und idyllisch mag, ist in Holweide an der richtigen Adresse. Aber es ist auch ein Wohn-Veedel mit einer spitzen Anbindung und einem enorm hohen Freizeitwert. Das wissen nicht nur Familien zu schätzen, sondern auch Studenten und ältere Menschen.

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