Ruhestand im Eigenheim

Happy End: Ruhestand im Eigenheim

Ruhestand im Eigenheim

Mit dem Ruhestand bricht ein neuer Abschnitt im Leben an, der viele Änderungen mit sich bringt. Der Tagesablauf ändert sich. Die Verantwortung ändert sich. Der Mittelpunkt des Lebens ändert sich. Aber auch die finanzielle Situation ändert sich. Gut wenn es gerade dann ein paar Dinge gibt, die dem Leben trotzdem eine Konstanz geben. Dazu gehört z.B. auch die Wohnsituation. Aber wer im Ruhestand im Eigenheim wohnen möchte, der muss bereits Jahre davor einiges beachten.

Wohnen im Eigenheim bedeutet nicht, dass man ohne Kosten leben kann. Denn auch in einer eigenen Immobilie fallen diese regelmäßig an. Dazu gehöre z.B. Gebühren für Abfall oder Abwasser, Grundsteuern oder allgemeine Nebenkosten wie Straßenreinigung oder Kaminkehrer. Solange man in Lohn und Brot steht, sind diese Kosten im monatlichen Haushaltsplan eingeplant. Wenn sich aber dann der Lohn in eine Rente wandelt, hat man meist weniger zur Verfügung als vorher.

Vorsicht statt Nachsicht!

Diese finanzielle Veränderung muss weit im Voraus bedacht werden, damit es nicht plötzlich ein böses Erwachen gibt. Die beste Lösung: Bereits beim Kauf einer Immobilie ein separates Konto anlegen, auf das man monatlich verbindlich eine Summe anlegt, die man sich dann zusätzlich zur Rente auszahlen lassen kann. Die Summe muss nicht hoch sein, sollte aber schon einen Teil der monatlichen Fixkosten abdecken. Wer zum Beispiel jeden Monat die Summe der Grundsteuer zur Seite legt, der kann diese im Ruhestand von den Ersparnissen bezahlen. Schon entfällt ein Kostenfaktor, den sonst von der Rente bezahlt werden müsste.

Gemeinsam ans Ziel!

Ähnlich sieht es mit größeren Renovierungen aus. Ein neues Dach. Eine neue Heizung. Die Dämmung der Fenster. Oder eine neue Küche. Egal welche Art der Instandhaltung, diese Dinge sind keine kleinen Investitionen, die man nicht mal eben aus der Rente zahlen kann. Die aber mit ziemlicher Sicherheit früher oder später bei jeder Immobilie anfallen. Aber auch hierfür gibt es Lösungen, die man allerdings schon weit vor dem Ruhestand in die Wege leiten muss.

Auch wenn der Name etwas in die Irre führt: Ein Bausparvertrag kann auch zur Sicherung von Modernisierungen und Renovierungen verwendet werden. Wer regelmäßig monatlich also in einen Bausparvertrag einbezahlt, der kann zum Zeitpunkt der Auszahlung mit einem schönen Budget in die Renovierung gehen. Und das Beste: Unter Umständen muss man nicht alleine in den Bausparer einzahlen. Der Staat und auch der Arbeitgeber können durch Steuervorteile bzw. vermögenswirksame Leistungen einen Beitrag zur Vermögensbildung leisten.

Es ist nie zu spät!

Darüber hinaus gibt es auch Maßnahmen, die man noch im Ernstfall ergreifen kann. Dazu gehören z.B. Fördermittel des Staates oder der Krankenkasse für einen Umbau oder eine Renovierung. Eine Dusche ohne Einstieg. Energieeffiziente Außenwände. Absicherung von Treppen. All das sind Dinge, die den Ruhestand im Eigenheim leichter machen. Eine Übersicht über die Hilfen des Staats findet man auf der Seite der KfW.

Infos über die Beiträge der Kassen erhält man bei seinem Berater bei der Kasse.

Wer also der Ruhestand im Eigenheim verbringen und nicht plötzlich die eigene Immobilie verkaufen möchte, der muss rechtzeitig Maßnahmen ergreifen. Ein guter Immobilienberater kann hier schon direkt beim Kauf einer Immobilie beratend zur Seite stehen und wertvolle Tipps geben, wie auch im Ruhestand der Spaß am Eigenheim bleibt.

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