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Glück auf Raten: Verrentung einer Immobilie

Geschrieben von Goost Immobilien an 22. November 2018
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Glück auf Raten: Verrentung einer Immobilie

Die Kinder sind aus dem Haus. Die körperlichen Wehwehchen werden größer. Die Prioritäten verschieben sich in Richtung „Weniger ist Mehr“. Gerade mit zunehmendem Alter kann ein Eigenheim zur echten Belastung werden. Und das nicht nur für Kopf und Körper. Sondern auch für den Geldbeutel. Was ist jetzt die beste Lösung? Verkaufen? Vermieten? Verrenten?

Mit dem Renteneintritt ist bestenfalls der Kredit für den Hauskauf schon längst getilgt. Und im Optimalfall ist auch ein kleines Polster für Renovierungen und Modernisierungen geschaffen. Nichtsdestotrotz muss man sich früher oder später überlegen, ob man ein Objekt behalten oder die eigene Immobilie verkaufen oder vermieten möchte. Davor schrecken allerdings viele Besitzer zurück. Zu groß ist die Angst vor Neuem. Auszug. Umzug. Einzug. Für manche ist das im Alter einfach zuviel. Außerdem: Was passiert mit all den Erinnerungen, die an einem Eigenheim hängen?

„Alte Bäume verpflanzt man nicht!

Muss man zum Glück auch nicht! Zumindest nicht immer! Denn mittlerweile gibt es auch viele Modelle, die zwar einen Haus-Verkauf mit sich bringen, aber nicht zwangsläufig zu einem Aus- bzw. Umzug führen. Das Stichwort hier lautet „Verrentung“. Kurz erklärt: Ein Haus wird verkauft. Die Verantwortung für die Instandhalt und Modernisierung des Objekts geht an eine dritte Person über. Dennoch darf man im Objekt wohnen bleiben.

Die Verrentung einer Immobilie gibt es in zwei grundlegenden Modellen:

(Lebens-)langes Wohnrecht: mit Leib- oder Zeitrente

Ein Problem dass viele Rentner kennen: Die Rente ist klein, doch man besitzt ein angespartes Vermögen. Allerdings ist es in der eigenen Immobilie gebunden. In diesem Fall könnte das Modell der Verrentung mit Leib- oder Zeitrente interessant sein. Konkret bedeutet das nämlich: Das Haus wird zu einem bestimmten Wert an einen Investor verkauft. Der Kaufpreis wird nicht wie bei einem normalen Verkauf auf einmal ausgezahlt. Sondern in monatlichen Renten-Zahlungen über den Rest des Lebens. Die Höhe der monatlichen Summe hängt dabei vom Wert des Hauses sowie dem Alter und Geschlecht des Verkäufers ab.

Ein weiterer Unterschied zum regulären Hausverkauf: Man erhält in der Regel ein Wohnrecht im verkauften Objekt. Die Dauer ist Verhandlungssache und reicht von nur einigen Jahren bis hin zu lebenslang. So wird die monatliche Rente aufgebessert, ohne dass man im Alter noch umziehen muss.

(Lebens)langer Nießbrauch: Verrentung mit Einmalzahlung

Eine weitere Möglichkeit ist der Verkauf mit Nießbrauch. Prinzipiell ähnelt diese Variante der mit Wohnrecht. Beim Nießbrauch wird auch das Haus verkauft. Auch an eine dritte Partei. Allerdings wird hier der Kaufpreis direkt bei Verkauf in voller Höhe ausgezahlt. Die Summen wird aber um den Wert des Nießbrauchs gemindert. Diese Minderung der Auszahlung errechnet sich aus der monatlichen Miete multipliziert mit der Anzahl der Monate, die man im Haus wohnen bleiben möchte.

Ein weiterer Unterschied: Beim Nießbrauch bleibt – sofern vereinbart – der Anspruch bestehen, selbst wenn man selbst nicht mehr in der Wohnung leben kann. D.h.: Geht der Inhaber des Nießbrauchs bspw. in ein Altenheim, so hat er das Recht, das Objekt weiter zu vermieten und so Einnahmen zu generieren. Beim Wohnrecht ist diese Option ausgeschlossen.

Natürlich gibt es diese beiden Varianten in den vielfältigsten Ausgestaltungen. Mit Mietvertrag statt Nießbrauch. Über 5, 10 oder doch gleich 20 Jahre. Mit Vererbung des Nießbrauchs. Und und und. Natürlich muss man im Einzelfall überlegen, welche Punkte für die eigene Situation am Wichtigsten sind. Hierzu kann man sich bspw. von einem Immobilienmakler beraten lassen.

Übrigens ist eine Verrentung einer Immobilie nicht nur für den Eigentümer interessant. Auch für jemanden, der ein Haus als Kapitalanlage kaufen möchte, kann der „Kauf auf Raten“ interessant sein. Auch hier kann ein guter Immobilienmakler über die Möglichkeiten informieren.

 

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