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Wer einmal hier wohnt, will nicht mehr weg!

Geschrieben von Goost Immobilien an 4. März 2016
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Veedelsbericht: Alles über den spannenden Stadtteil Ehrenfeld – ob Neptunbad, Moschee oder Szene-Viertel.

Ob Moschee, Club oder Szene-Laden: Ehrenfeld ist multikulti, alternativ und sehr angesagt

Für mich spiegelt Ehrenfeld die große Vielfalt Kölns wieder. Denn hier kann man das ganze Spektrum großstädtischen Lebens genießen und beobachten. Gemütliche Cafés, Szene-Kneipen und viele freie Theaterbühnen, die größte Moschee in Köln, Clubs, Designläden und eine bunte Kreativ-Szene. Kein Wunder dass Ehrenfeld seit einigen Jahren ein sehr beliebter Stadtteil ist, und immer mehr Menschen dort hinziehen wollen.

Geschichte

Der Name Ehrenfeld, oder „Ihrefeld“ op kölsch, geht schon 1845 auf die geographische Lage zurück. Über die Ehrenstraße verließ man die Stadt durch das Ehrentor und gelangte zum Ehrenstraßener Feld. Die älteste erhaltene Fassade ist das Haus Mertens von 1853 an der Venloer Straße 260. Das ursprüngliche Gebäude war aus Backstein, ein seitlicher Anbau wurde 1894 hinzugefügt.

Eine geschichtsträchtige Immobilie ist ebenfalls das Neptunbad. Es war 1912 die erste neuzeitliche Badeanstalt in einem Vorort. Heute ist es eine Wellness-Oase mit angeschlossenem Fitness-Center in einem atemberaubenden Jugendstilhaus.

Vom Arbeiterviertel zum Hotspot

Ehrenfeld war damals zudem stark von der Industrie geprägt. Zahlreiche Firmen aus der Metallverarbeitung, Chemie und Elektrotechnik, wie Leyendecker, Herbrand, Herbig und Helios prägten das Veedel. Der Audi-Gründer August Horch entwickelte ab 1899 seine ersten Automobile am heutigen Standort der Sparkasse KölnBonn auf der Venloer Straße. Meilensteine der Wechselstromtechnik oder die damals größten Schiffspropeller der Welt – an allem wurde hier gebaut und getüftelt. Die Industrialisierung erlebte in Ehrenfeld ihre Blütezeit: 1886 gab es hier schon 52 Fabriken. Und das Viertel wuchs weiter: Das Wahrzeichen von Ehrenfeld, der Helios-Leuchtturm wurde 1892 erbaut. Er diente als Test-Turm für verschiedene Leuchtfeuer.

Noch heute prägen industriekulturelle Bauten das Stadtbild der Viertels. Einige stehen unter Denkmalschutz und werden heute als Theater, Biergärten, Kinos und Clubs, oder sogar als Wohnraum genutzt. Auch Bürgerhäuser aus der Gründerzeit kann man in Ehrenfeld noch finden. Nach dem Krieg wurden, wie in ganz Köln, die vielen Lücken mit typischen 50er und 60er Jahre-Bauten geschlossen.

Ein echtes Ehrenfelder Hochhaus von 1972 kennt wohl jeder Kölner. Das Herkules-Hochhaus springt mit seiner bunten Fassade sofort ins Auge und wird im Volksmund auch „Papageienhochhaus“ oder „Villa Kunterbunt“ genannt. Es ist mit seinen 102 Metern und 31 Etagen das neunthöchste Haus der Stadt.

Eine weitere imposante Erscheinung an der Inneren Kanalstraße ist die Zentralmoschee. Anfangs gab es Widerstand gegen ein Gotteshaus dieser Größe mit gleich 2 Minaretten, inzwischen steht der Kuppelbau aber für die Offenheit und Vielfalt Kölns.

Durch den hohen Migrationsanteil bietet Ehrenfeld auch viele italienische, türkische, afrikanische und asiatische Geschäfte. Außerdem hat sich dort eine besondere kreative Szene entwickelt. Empfehlenswerte Läden sind zum Beispiel die „Herrenbude“ für angesagte Männerkleidung oder „Kitsch deluxe“ für ausgefallene Mode, Geschenke und Einrichtung aus vergangenen Jahrzehnten. Hier kann man das Flair eines französischen Flohmarktes erleben.

Verkehrsanbindung

Die Innenstadt-Nähe und die gute Bahnanbindung machen Ehrenfeld zusätzlich attraktiv. Neben den Linien 3, 4 und 13 gibt es einen S-Bahn- und einen Regionalbahn-Anschluss. Mit dem Auto kommt man schnell auf die A57, A1, sowie Richtung Osten auf die A3 und die A4.

Fazit

Ehrenfeld ist ein spannendes, trendiges Szene-Viertel, das ich allen jungen Leuten, Jung-Gebliebenen, Studenten, aber auch Familien empfehlen würde. Wer die Nähe zur Innenstadt schätzt und gerne in einem abwechslungsreichen Stadtteil lebt in dem sich immer etwas tut der ist hier auf jeden Fall richtig.

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