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Einfach dufte: Echt Kölsche Architektur

Geschrieben von Goost Immobilien an 4. Januar 2018
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Die Kölsche Architektur ist ganz besonders. Mal klassisch, mal modern, mal traditionell, mal zukunftsweisend. Und manchmal sind die Geschichten rund um die Gebäude auch ein bisschen kurios. Da wäre zum Beispiel das Kölner Brückengrün. Oder das Blau-Gold-Haus von 4711. Wir haben uns unterschiedliche architektonische Wunder entlang des Rheins einmal genauer angesehen.

Die Kölner Rheinbrücken

Grün, grün grün sind alle meine Brücken. Denn die städtischen Kölner Rheinbrücken sind alle Ton in Ton gestrichen. Somit kann auch Farbe als kölsche Architektur gewertet werden. Das hat die Stadt dem Urkölner Konrad Adenauer zu verdanken, der in puncto Brückenfarbe nicht schwarz, sondern grün wählte. Die neugebaute Mülheimer Brücker sollte einen patinagrünen Anstrich bekommen, ähnlich verwittertem Kupfer. Der Wunsch des ehemaligen Kanzlers wurde erfüllt. Seitdem erstrahlen auch Severinsbrücke, Deutzer Brücke und Zoobrücke in Kölner Brückengrün. Und da nahezu alle Brücken unter Denkmalschutz stehen, haben Rot und Blau keine Chance. Brückentechnisch wird Köln klar Grün regiert.

4711 Kölnisch Wasser Das Blau-Gold-Haus

Ein typisch Kölsches Souvenir? Da fällt uns sofort Eau de Cologne ein. Oder wie der Kölner auch gerne sagt: Ottekolong. Aber wie kam es zu dem Namen des Wunderwassers mit der Zahl im Namen? Vor mehr als 222 Jahren erhielt der Kaufmann Wilhelm Muelhens anlässlich seiner Hochzeit ein Wunderwasser von einem Karthäuser-Mönch. Das belebende Elixier roch buchstäblich nach Erfolg. Also eröffnete Muelhens 1792 in der Glockengasse eine eigene Manufaktur. Hier vermarktete De Nas vun Kölle das Wunderwasser für die äußere und innere Anwendung.

Woher stammt die 4711?

Während der französischen Bestatzung 1794 sorgte ein Kommandant für fortlaufende Hausnummern in Köln. Ein Soldat ritt darauf durch die Glockengasse und malte Zahlen an die Häuserwände. So kam das Muelhens-Haus zu seiner berühmten No. 4711. Durch seine blau-goldene Farbkombination und die monumentale Architektur wurde es zum Sinnbild für den weltbekannten Duftklassiker. Doch auch das berühmte Blau-Gold-Haus am Domkloster und die Kölnisch Wasser Fabrik an der Venloer Straße reihen sich in die farbenfrohe Riege ein. Die Idee dazu hatten Wilhelm und Rudolf Koep. Sie gehörten in den 50er Jahren zu den aktivsten Architekten in Köln. Sie errichteten mitten in Ehrenfeld die neuen Firmengebäude der Ferd. Mühlhelns 4711 Kölnisch Wasser. Zusammen mit dem Stammhaus in der Glockengasse und dem Blau-Gold-Haus in der Innenstadt haben alle eins gemeinsam: eine Vorhangfassade in den Firmenfarben TürkiBlau und Gold.  http://www.4711.com/index.php/de/#eau-de-cologne

Kräne als kölsche Architektur

Eine Stadt am Rhein braucht einen anständigen Hafen. Mit dem Rheinauhafen hat sich Köln einen Traum erfüllt. Denn hier gibt es Promenade, Nobelviertel und Yachthafen in Einem. Moderne Wohn- und Bürokomplexe gesellen sich zu hippen Restaurants und feinen Galerien. Im Zentrum des Rheinauhafens stehen drei gigantische Kranhäuser. Über 60 Meter sind die Gebäude hoch. Sie wurden nacheinander gebaut, das letzte erst 2010 eröffnet. Alle drei Wohn- oder Geschäftshäuser besitzen eine Fläche von 52.950 m². Die L-förmigen Gebäude sind der Blickfang, wenn man über die Rheinbrücke fährt. Deshalb sieht man hier oft auch Fotografen am Geländer stehen, die ihre Kamera auf den Rheinauhafen halten.

Zentralmoschee Köln

Im Jahr 2009 legte man den Grundstein für die Zentralmoschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld, ein weiteres Stück kölsche Architektur. Acht Jahre sollte es dauern, bis das erste Freitagsgebet im imposanten Gebetssaal stattfinden konnte. Der ist stolze 36Meter hoch und bietet 1200 Gläubigen Platz. Die monumentale Moschee der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) wird geprägt von einem Zusammenspiel aus Beton, Glas und Holz. Die Kuppel wird durch große Glasfenster durchbrochen und vermittelt dadurch Transparenz. Eingefasst wird der Bau durch zwei filigrane Minarette. Sie ragen 55 Meter hoch in den Himmel. Die Freifläche vor dem Saal wird durch eine gläserne Brunnenröhre mit einer Einkaufspassage im Untergeschoss verbunden. Hier sollen zukünftig 20 Ladenlokale betrieben werden. Führungen durch die Zentralmoschee finden immer mittwochs und freitags um 15 Uhr statt. Weitere Details zum Bau gibt es auf http://www.zentralmoschee-koeln.de/


KölnTriangle

100 Meter hohe moderne Architektur. Dafür steht der KölnTriangle. Der gläserne Büroturm wurde 2005 fertig gestellt und liegt vis a vis des Kölner Doms. Aber auf der anderen Rheinseite. Offen und Licht durchflutet präsentiert sich das Gebäude. Seine klare und transparente Formensprache ist längst zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden.  Auf dem Dach des KölnTriangle befindet sich schließlich eine öffentliche Aussichtsplattform. Von hier aus kann man ungestört seinen Blick über den Rhein, den Dom und das Kölner Umland schweifen lassen. Elegante Glasstege sorgen im Inneren für kurze Wege und erlauben dem Benutzer einen weiten Blick durch die TriangleHalle und den Innenhof.

Kronleuchtersaal in der Kölner Kanalisation

Auch ein Kanalschacht hat seinen Stolz und kann auch als kölsche Architektur gezählt werden. Deshalb wird der Schacht östlich des Ebertplatzes in sieben Metern Tiefe von Kronleuchtern geschmückt. Und das schon seit 1890. Denn damals stieg Kaiser Wilhelm II. höchstpersönlich hinab und weihte die modernisierte Kölner Kanalisation ein. Zu Ehren des Kaisers entstand so ein Kronleuchtersaal. Regelmäßig finden dort Führungen und sogar Konzerte statt. Gegen den speziellen Geruch gibt es für die Gäste Pfefferminz-Stäußchen, aber der Klang soll im Kanal einzigartig sein.

 

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