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Die Bauzinsen steigen: Freud oder Leid?

Geschrieben von Goost Immobilien an 10. Mai 2018
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Die Bauzinsen steigen: Freud oder Leid?

Die letzten Jahre waren ein finanzieller Traum. Auf jeden Fall für alle, die ein Haus kaufen oder verkaufen wollten bzw. alle, die einen Kredit mit Bauzinsen aufgenommen haben. Denn der Leitzins der EZB liegt auf einem Rekordtief. Nämlich bei genau 0,0 Prozent. Die Folge: Günstige Kredite und lukrative Verkäufe von Immobilien.

Und ein Ende dieser Niedrigzinsphase ist erstmal nicht in Sicht. Die EZB beschloss Anfang 2018, dass die Null-Prozent-Politik weiter gelten soll. Doch was passiert, wenn sich das Blatt wendet und die Zinsen wieder steigen? Denn ein Anstieg hat nicht nur Folgen für die Konditionen der Bank bei einem Kredit. Sie hat auch eine direkte Auswirkung auf den Markt für Immobilien.

Die aktuelle Zinslage für Käufer

Im Prinzip ist die Rechnung einfach. Bei niedrigen Kosten für die Beschaffung von Geld kann eine Bank das Geld günstig an den Verbraucher geben. In der Praxis heißt dass: Die Bank leiht sich zu einem Satz von 0,0% Geld bei der EZB. Dieses kann dann zu einem ebenso günstigen Satz an den Kreditnehmer geliehen werden. Das macht das Investieren für alle, die ein Haus kaufen möchten, attraktiv. Denn so können Kreditnehmer derzeit entweder größere Summen aufnehmen, um ihren Wunsch vom Haus zu realisieren. Oder sie können ihren Kredit schneller zurückzahlen, so dass das gekaufte schneller als „Eigentum“ bezeichnet werden kann.

Steigende Bauzinsen = teurerer Kredit

Doch was passiert, wenn der Leitzins steigt? Angenommen, er steigt bspw. um ein Prozent. Dann wird das Aufnehmen von Geld für den Kreditnehmer entsprechend teurer. Denn höhere Bauzinsen bedeuten mehr Abgaben an die Bank. Folglich können nur noch kleinere Summen aufgenommen werden bzw. die Summen müssen über einen längeren Zeitraum finanziert werden. Beides ist natürlich ein Hemmnis, um in eine Immobilie zu investieren. Und diese Zurückhaltung wiederum hat direkte Folgen auf den gesamten Markt.

Vorteile für Verkäufer von Immobilien

Der niedrige Leitzins hat nicht nur Vorteile für alle, die eine Immobilie kaufen möchten. Auch diejenigen, die ein Haus verkaufen wollen profitieren davon. Wenn die Käufer günstig an Kredite kommen, kann einfacher und vor allem mehr investiert werden. Entsprechend können Verkäufer größere Summen für Ihre Immobilie erzielen.

Die Folgen für den gesamten Markt

Sobald das Ende der Null-Prozent-Politik eingeläutet wird, folgt vermutlich auch das Ende der lukrativen Verkäufe. Die Kreditnehmer können aufgrund der höheren Kosten für ihr Darlehen nur noch kleinere Beträge aufnehmen. Somit können auch nur noch kleinere oder günstigere Immobilien finanziert werden. Die Folge: Die Immobilienpreise passen sich an die neue Situation an und sinken. Die Zeiten der hohen Summen für eine Immobilie sind vorbei.

Wann genau das Ende der aktuellen Niedrigzins-Phase ansteht, ist nicht vorhersehbar. Sicher ich nur, dass dieses Programm zur Anregung der Konjunktur nicht ewig erhalten bleiben kann. Daher sollte sich jeder der davon profitiert gut überlegen, ob ein Immobilienkauf bzw. -verkauf noch in der aktuellen Zinsphase getätigt werden soll.

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