Es nützt nix: Anfallende Reparaturen aufgrund von Abnutzung

Reparaturen aufgrund von Abnutzung

Hier eine vergilbte Wandfarbe. Da ein paar Kratzer und Verfärbungen im Fußbodenbelag. Dort ein Sprung im Waschbecken. All das sind Probleme, deren Auftreten völlig normal ist und mit denen sich ein Hausbesitzer früher oder später auf jeden Fall beschäftigen muss. Denn durch das tägliche Leben tritt unweigerlich ein gewisser Verschleiß an und in den eigenen vier Wänden ein. Mit dem Begriff „Abnutzung“ verbindet man zwar eher Dinge wie Autos, Fahrräder oder Schuhe. Also Dinge, die bewegt und bewusst genutzt werden. Aber auch bei Immobilien gibt es Dinge, die einer Abnutzung unterliegen und Reparaturen benötigen.

Auf die Abnutzung bzw. den Verschleiß hat man kaum einen Einfluss. Wind, Wetter oder aber das einfache tägliche Leben stellen eine Immobilie immer wieder vor eine Herausforderung. Zwar kann man durch Sorgfalt und viel Pflege die ein oder andere Reparatur herauszögern, doch meist lässt sich die Abnutzung nicht aufhalten.

Wenn der Lack ab ist: Wände. Fenster. Türen.

Was gibt es schöneres als strahlend weiße Wände? Sie vermitteln ein Gefühl von Sauberkeit und wirken neu und edel. Leider bleiben weiße Wände nicht für immer weiß. Berührungen der Wand z.B. rund um einen Lichtschalter. Feuchtigkeit in der Luft durch Atmung und Schwitzen. Rußpartikel bei Nutzung eines Kachelofens. Fettpartikel beim Kochen. Diese und noch viel mehr Einflüsse führen dazu, das weiße (oder auch farbige) Wände mit der Zeit vergilben oder sich verdunkeln.  Ob man will oder nicht, gestrichene Wände sind in Immobilien fast schon „Verschleißteile“, die man regelmäßig erneuern muss.

Übrigens gilt das für alle Teile in und am Haus, die gestrichen oder lackiert sind. Auch Fensterrahmen, Holztüren oder Türstöcke müssen regelmäßig nachgestrichen oder nachlackiert werden. Je stärker die Einflüsse (z.B. durch Wind und Wetter), umso häufiger der Reparaturbedarf.

Mit Füßen getreten: Abnutzung an Fußböden

Ähnlich sieht es auch bei Fußbodenbelägen aus. Egal ob z.B. Parkett, Teppichboden oder Vinyl – Fußböden werden täglich hundert- wenn nicht sogar tausendfach genutzt. Und damit leider schnell verschlissen. Dreckige oder nasse Schuhe. Haustiere mit Krallen. Flecken durch verschüttete Flüssigkeiten. All das setzt einem Fußboden zu und führt dazu, dass man früher oder später den abgenutzten Boden austauschen muss.

Leider ist hier der Aufwand für die Reparatur nicht so gering wie beim Streichen von Wänden. Allerdings hängt die Häufigkeit dieser Renovierungen davon ab, wie pfleglich man mit den Böden umgeht. Durch viel Pflege und einem sorgsamen Umgang lassen sich diese Arbeiten verzögern.

Neben Fußböden leiden auch viele andere Oberflächen unter einem rauen Umgang. Zwar nicht sofort, aber nach und nach wird jede Abnutzung sichtbar. Küchenoberflächen wie z.B. Arbeitsplatten können auch – je nach Behandlung – schnell oder langsam abgenutzt werden. Ähnlich sieht es mit Treppen oder Handläufen aus Holz aus.  Auch die Keramikelemente im Bad leiden mit den Jahren. Von Sprüngen im Waschbecken über Absplitterungen in der Badewanne bis hin zu Verfärbungen im WC – früher oder später sieht man den täglichen Gebrauch und eine Reparatur wird fällig.

Egal wie sorgsam man mit einer eigenen Immobilie umgeht, Reparaturen aufgrund von Abnutzung stehen früher oder später auf jeden Fall auf dem Plan. Wenn man ein neues Haus kaufen kann, dann etwas später. Wenn man eine ältere Immobilie kaufen möchte, dann natürlich entsprechend früher. Der Umfang der anfallenden Reparaturen sollte also unbedingt gecheckt werden, bevor man sich für eine Immobilie entscheidet.

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