Aller guten Dinge sind Seeberg

Aller guten Dinge sind Seeberg

Ein Hü-hott hier. Ein Häuschen da. Wir sind mitten in Seeberg und staunen über die Ruhe und das viele Grün. Kein Wunder, dass der Stadtteil bei Familien so beliebt ist. Aber Moment mal: sind es nicht drei kleine Viertel, die ein Seeberg ergeben?
Genau so ist das. Das grüne Veedel gliedert sich nämlich in drei Bereiche. Seeberg-Süd, -Nord und Alt-Seeberg. Dazwischen liegt eine wunderschöne, weitläufige Parkanlage, die von den Bewohnern in der Freizeit oder für den Sport genutzt wird. Wie schon der Name sagt, ist Alt-Seeberg der älteste Teil. Hier stehen seit den 50er Jahren nur Einfamilienhäuser. Also ein gewachsenes Viertel mit einer starken Nachbarschaft. In Seeberg-Süd findet man ebenfalls viele Einfamilienhäuser. Die meisten im Bungalowstil der 60er Jahre. Seeberg-Nord ist das jüngste der Drei und wurde erst 1970 errichtet. Das Viertel grenzt an Chorweiler und besteht aus Hochhäusern wie auch Einfamilienhäusern.

Im Galopp durch Seeberg

Das kölsche Veedel kann man nicht nur zu Fuß oder mit dem Rad wunderbar erkunden. Sondern auch hoch zu Ross. Denn direkt in Seeberg liegt der historische Oranjehof. Über 60 Pferde grasen hier im Sommer auf den großen Weiden. Zwei Reithallen und mehrere Außenplätze runden das Angebot für die 450 Mitglieder des Reitvereins ab. Wer eine größere Runde drehen will: da ist besonders für Freizeitreiter die Nähe zum Fühlinger See ideal.
www.oranjehof.de

Namenspate: Fühlinger See

Seeberg ist nur durch ein kleines Wäldchen vom Fühlinger See getrennt. Daher auch der Name des Viertels. Von der riesigen Seelandschaft im Kölner Norden profitieren alle Kölner. Aber die Seeberger natürlich ganz besonders. Neben dem modernen Naturfreibad „Blackfoot Beach“ gibt es für Triathleten beste Trainingsmöglichkeiten. Doch auch Großveranstaltungen, Musikfestivals und Kulturveranstaltungen finden am Fühlinger See statt. Deshalb unbedingt regelmäßig ins Programm schauen.
www.koeln-fuehlinger-see.de

Einfach hin und weg

Bis zur A1 und zur A57 ist es ein Katzensprung. Schnell ist man auch auf dem Alten Militärring und auf der Neusser Landstraße. Und das öffentliche Verkehrsnetz? Hier können die Einwohner viele Buslinien nutzen. In Köln Chorweiler gibt es dann den Anschluss an die S- und U-Bahn. Durch die gute Anbindung können auch die Kinder die Schulen in den angrenzenden Veedeln besuchen. Im Stadtteil selbst gibt es drei Grundschulen und zwei weiterführende Schulen. Nicht zu vergessen die acht Kitas. Damit sind junge Eltern nicht nur auf ein oder zwei Einrichtungen angewiesen, sondern erhalten eine Auswahl.

Fazit: Das Viertel ist ruhig, grün und für Familien ideal. Dank seines hohen Freizeitwerts und der Nähe zur City kann man sich in diesem Veedel schnell Zuhause fühlen.

Ähnliche Beiträge

Eine Stadt, tausend Gesichter: Objektarten in Köln

Objektarten in Köln Vom Single bis zur Großfamilie. Von Studenten bis zu Millionären. Vom Selbstständigen bis zum Großunternehmer. In K [...]

11.10.2018

Rath-Heumar: Familien, Forst und Fachwerkhäuschen

Rath-Heumar: Familien, Forst und Fachwerkhäuschen Am östlichen Stadtrand von Köln findet man den Doppel-Stadtteil Rath-Heumar. Er ist ein [...]

05.04.2018

Neubrück: das Nesthäkchen von Köln

Neubrück: das Nesthäkchen von Köln Ja, ja, die Jugend von heute – und damit willkommen in Neubrück! Denn Kölns Nesthäkchen unter den [...]

15.02.2018